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Kronach
Babysitter

13 neue Babysitter in Kronach

Ab sofort stehen im Landkreis Kronach 13 weitere Babysitterinnen zur Verfügung. An fünf Abenden durchliefen die meist jungen Frauen und Mädchen einen Babysitterkurs in Kronach bei Caritas und BDKJ, den sie nach intensiver Schulung mit einer Abschlussprüfung beendeten und dafür von Christa Körner und Andy Fischer ein "Babysitterdiplom" erhielten.
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13 weitere Babysitterinnen stehen über den Kinderbetreuungsdienst im Landkreis Kronach zur Verfügung. An fünf Abenden durchliefen die meist jungen Frauen und Mädchen einen Babysitterkurs in Kronach bei Caritas und BDKJ, den sie nach intensiver Schulung mit einer Abschlussprüfung beendeten. Stehend in der Bildmitte ist Christa Körner von der Sozialen Beratungsstelle der Caritas.  Foto: Rainer Glissnik
13 weitere Babysitterinnen stehen über den Kinderbetreuungsdienst im Landkreis Kronach zur Verfügung. An fünf Abenden durchliefen die meist jungen Frauen und Mädchen einen Babysitterkurs in Kronach bei Caritas und BDKJ, den sie nach intensiver Schulung mit einer Abschlussprüfung beendeten. Stehend in der Bildmitte ist Christa Körner von der Sozialen Beratungsstelle der Caritas. Foto: Rainer Glissnik
Eltern brauchen für ihr Kind eine Betreuung, weil sie etwas vorhaben. Großeltern oder Nachbarn stehen nicht zur Verfügung. Da ist es hilfreich, wenn Caritas und Gleichstellungsstelle kompetente, ausgebildete Babysitter vermitteln können.

In erwartungsvoller Runde sitzen einige junge Frauen, gut gelaunt und lernbegierig beim Babysitterkurs im Konferenzsaal des Caritasgebäudes. Deutlich ist allen eine große Einsatzbereitschaft anzumerken. Sie wollen mehr tun als nur Schule und Freizeit bewältigen, sich auch im Umgang mit Kindern ausprobieren.


Kostenloses Angebot

Der Babysitterkurs wird etwa alle zwei Jahre angeboten, zuletzt in Buchbach im Mehrgenerationenhaus gemeinsam mit dem BRK. Das Konzept für den Babysitterkurs wird diözesanweit umgesetzt. Da das Katholische Erwachsenenbildungswerk den Kurs fördert, kann er kostenlos angeboten werden. Meist seien es junge Mädchen - nur gelegentlich beteiligen sich Jungen, manchmal auch Erwachsene - die sich mit Babysitten ihr Taschengeld aufbessern wollen. Vor allem aber machen viele gern etwas mit Kindern. "Wir sehen es als unsere Verpflichtung, sie nicht ohne gute Vorbereitung in eine solche Betreuung gehen zu lassen", unterstreicht Christa Körner von der Sozialen Beratungsstelle der Caritas.

Nachdem die Caritas und die Gleichstellungsstelle Babysitter vermitteln, erwarteten die Leute, zuverlässige Betreuerinnen zu bekommen. "Da wollen wir nicht einfach sagen: Macht mal", erläutert Christa Körner. Durch die fünf Einheiten werde deshalb den jungen Frauen ein gutes Rüstzeug für ihre Aufgabe mitgegeben.


Ein gutes Gefühl

Natürlich solle auch erreicht werden, dass die Teilnehmerinnen schon bei ihrem ersten Einsatz ein gutes Gefühl haben und sich auf Grund der erworbenen Kompetenzen sicher fühlen können, ein gutes Rüstzeug zu haben. Über Säuglingspflege informierte Hebamme Christine Kiendl. Kerstin Köhlerschmidt vom BRK brachte Erste Hilfe am Kind näher. Christa Körner informierte über Aufsichtspflicht. In der nächsten Einheit ging es um altersgerechte Spiele und Beschäftigungsmöglichkeiten. Andy Fischer lehrte entwicklungspsychologische Grundlagen. Schließlich ist es gut zu wissen, was etwa ein einjähriges oder fünfjähriges Kind kann.


Keine Tagesmütter

"Wir wollen hier keine Tagesmütter ausbilden, keine Kinderpflegerinnen - das ist klar", erklärt Christa Körner. Aber es sollen wichtige Kompetenzen mit auf den Weg gegeben werden. Dabei lernen die Vermittler die Kinderbetreuerinnen selbst kennen und können diese mit einem guten Gefühl empfehlen. Es sei ja schließlich ein enormer Vertrauensvorschuss, den die Eltern dem Babysitter entgegenbrächten.

Es gab auch schon an einigen Schulen mit Ganztagsangeboten wie Küps und Pressig dieses Kursangebot. Auch da freuen sich Caritas und Gleichstellungsstelle über das Interesse. Es stehen nun mehr kompetente Personen zur Verfügung, die Kinder betreuen können.

Der Kinderbetreuungsdienst im Landkreis Kronach unterstützt Familien und Alleinerziehende bei der Kinderbetreuung. Er bietet stundenweise Ergänzung, wenn Betreuungszeiten überbrückt werden müssen, Notfälle eintreten oder eine Entlastung nötig ist, etwa wenn Mütter einmal in Ruhe einkaufen wollen oder die Eltern etwas gemeinsam unternehmen möchten.

Der Kinderbetreuungsdienst wird getragen von der Gleichstellungsstelle und dem Caritasverband. Vermittelt werden kinderliebe und zuverlässige Frauen, Männer und Jugendliche ab 14 Jahren.

Der Kinderbetreuungsdienst bietet stundenweise Ergänzung in der Kinderbetreuung, wenn Zeiten überbrückt werden müssen, Notfälle eintreten oder eine Entlastung nötig ist. Die Betreuerinnen erhalten für ihren Einsatz ein geringes Entgelt. Die Eltern sollten bei Bedarf auch für Fahrmöglichkeit sorgen oder Fahrtkosten von 20 Cent pro Kilometer ersetzen.


Vermittlung

Christa Körner, Caritas, Telefon 09261/605620 und Claudia Merkel (Gleichstellungsstelle), Telefon 09261/678335.

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