Bamberg
Am Rande

Tücken der Live-Musik: Kam die Hymne vom Band?

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Beyonce präsentiert bei der Amtseinführung von Barack Obama die amerikanische Nationalhymne. Foto: Erik Lesser/dpa
Beyonce präsentiert bei der Amtseinführung von Barack Obama die amerikanische Nationalhymne. Foto: Erik Lesser/dpa
In den USA herrscht Aufregung, weil die Sängerin Beyoncé bei der Amtseinführung von Präsident Barack Obama die US-Nationalhymne nicht live gesungen haben soll. Doch dafür gibt es gute Gründe.

Man denke nur an das unvergessene "Brüh im Glanze..." eines inzwischen in der Versenkung verschwundenen Popsternchens bei einer ansonsten ebenfalls vergessenen Veranstaltung. Oder an die legendäre Schöneberger Fassung des Deutschlandlieds, gesungen nach dem Mauerfall 1989 von den Solisten Helmut Kohl, Willy Brandt und Walter Momper.

Aber auch wenn man den Text vorsichtshalber gleich ganz weglässt, hat man noch nicht alle Klippen umschifft. Das zeigte sich jetzt beim Besuch von François Hollande in Berlin. Weil die Instrumente eingefroren waren, blieb es bei Trommelwirbel.

Mit Trommelwirbel haben auch die Franzosen selbst schon mal ihr Staatsoberhaupt empfangen: Ludwig XVI. vor seiner Hinrichtung. Dass Angela Merkel ihren neuen Duzfreund gern einen Kopf kürzer sähe, glauben wir allerdings dann doch nicht.
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