München
Kommentar

Putins Fehler: Tiger statt Eisbärenbabys

Endlich mal wieder gute Nachrichten: Es gibt wieder kleine Eisbärenbabys im Zoo. Was sind da schon Meldungen über verschollene Flugzeuge oder die Ukraine? Seit Knut wissen wir, ein kleiner Eisbär schlägt alles.
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Wladimir Putin. Foto: dpa
Wladimir Putin. Foto: dpa
Im Münchner Tierpark Hellabrunn können sich die Besucher über zwei kleine Eisbären freuen.Was sind da schon Meldungen über verschollene Flugzeuge oder die Ukraine? Seit Knut wissen wir, ein kleiner Eisbär schlägt alles.

Der hatte weltweit für positive Schlagzeilen über Deutschland gesorgt - und über Politiker. Wir erinnern uns noch alle an Sigmar Gabriel, der sich damals stolz mit Knut vor der Kamera präsentierte. Man kann als Politiker mit Tieren allerdings auch daneben liegen.

Wladimir Putin posierte mit einem betäubten Tiger, ließ sich beim Angeln mit Fischen und beim Reiten mit einem Pferd ablichten. Alles Tiere, deren Sympathiewerte nicht bei allen Menschen gleich hoch sind - anders als bei knuddeligen kleinen Eisbären. Da würde Putin in der Krimkrise ganz anders dastehen - und Obama mit seinen Thanksgiving-Truthähnen ganz schön alt aussehen.

Was ist los im Moskauer Zoo? Ist die russische Arktis eisbärenfrei? Da warten in Zukunft noch ganz neue Aufgaben auf den Wladimir.
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