Bamberg
Am Rande

Obama gibt sich witzig

Der Präsident der Vereinigten Staaten ist im Amt gealtert. Darüber kann er sich selbst am besten amüsieren.
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Barack Obama während des Dinners Foto: Pete Marovich/dpa
Barack Obama während des Dinners Foto: Pete Marovich/dpa
Man sollte meinen, dass der amerikanische Präsident Barack Obama vom Gewicht der Sorgen niedergedrückt wird. Terroranschläge, Amokläufe, Kriege und sonstige politische Wendungen müssten zumindest für schlaflose Nächte ausreichen. Oder für handfeste Kopfschmerzen. Ob der gern als mächtigster Mensch der Welt bezeichnete Obama einen brummenden Schädel ob der Verantwortung hat, die er sinnbildlich auf seinen Schultern trägt, wissen wir leider nicht.

Sicher ist, dass der einst so dynamisch und jugendlich agierende Wahlkämpfer in den Jahren seit seinem Einzug ins Weiße Haus ergraut ist und zuweilen sichtlich gezeichnet wirkt. Dass er sich (und seine grauen Haare) selbst auf die Schippe nehmen kann, bewies er beim traditionellen Gala-Dinner des Washingtoner Pressekorps. Zwischen den festlich gekleideten und herausgeputzten Hollywood-Größen räsonierte Obama über die Zeit und darüber, dass ihn Ereignisse wie die Anschläge von Boston nicht kalt lassen. Und offenbarte ganz nebenbei, dass Mächtige nur Menschen sind.
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