Bamberg
Kommentar

Kein Bier ohne gutes Wasser

Sauberes Trinkwasser hängt auch von der Klospülung ab. Medikamente gehören nicht in die Toilette.
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Foto: Wolfram Kastl, dpa
Foto: Wolfram Kastl, dpa
Der Mensch vergisst schnell. Wenn er demnächst wieder regelmäßig im Biergarten sitzt und sein Seidla mit kühlem Inhalt auf dem Tisch vor sich genießt, so denkt er selten daran, was so ein Bier eigentlich ausmacht. An einem Tag wie heute, der als alljährlicher "Tag des deutschen Bieres" heuer zum 25. Mal vom Deutschen Brauer-Bund gefeiert wird, werden die gemäß Reinheitsgebot verwendeten vier Zutaten immer wieder in Erinnerung gerufen.


Wasserqualität passt vielerorts

Ohne Wasser bliebe dabei alles eine trockene Angelegenheit. Die Qualität der wichtigsten Zutat muss passen. Und sie passt glücklicherweise vielerorts. Selbstverständlich ist so etwas nicht. Kläranlagen und die Techniker in den Wasserwerken leisten Tag und Nacht wichtige Arbeit.


Achtlos in die Kloschüssel

Gegen eines sind sie aber oft machtlos: Wenn Menschen ohne nachzudenken ihre Medikamentenreste in die Toilettenschüssel werfen und mittels Klospülung entsorgen. Es gibt immer noch zu viele, die so etwas tun. Die Kläranlagen filtern viel. Aber Rückstände von Arzneimitteln können sie nicht eliminieren. Reste im Urin wären noch zu verkraften. Ganze Pillenschachteln nicht.


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