Bamberg

Glücksgefühle im Bierland

Fränkische Forscher bescheinigen dem Gerstensaft Großes.
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Mit dem Glück ist es so eine Sache. Das Streben danach ist so alt wie die Menschheit. Und meistens ist alles nur eine Frage der Wahrnehmung. Die kann beim Genuss von Alkohol mitunter getrübt sein. Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg haben jetzt aber eine Entdeckung gemacht. Sie haben das Bier nicht einfach nur getrunken, sondern genau untersucht. Und siehe da: Ein Stoff im Gerstensaft wirkt ähnlich wie das "Glückshormon" Dopamin. Hordenin nennt sich diese Verbindung. Sie kommt in Gerste vor und gelangt - dem Reinheitsgebot sei dank - in Form von Gerstenmalz ins Bier.
Möglicherweise sei die Kombination aus Hordenin und Alkohol dafür ausschlaggebend, dass Bier glücklich mache, meinen die fränkischen Forscher. Genaueres wollen sie noch herausfinden.


Riesige Auswahl

Die Erkenntnis kommt passend zur bevorstehenden Eröffnung der Bockbier-Saison in Franken. Und da wird dem Einheimischen schnell wieder bewusst, worin das Glück noch besteht: in der riesigen Auswahl von Anbietern vor der Haustür und ihren verschiedenen Biersorten. Wir leben im Land der Brauereien - das ist Glück!
Da gilt es am Ende nur noch aufzupassen, dass man es nicht übertreibt mit dem Glücksstoff. Man kann sich Dinge schöntrinken, man kann sich aber auch ins Unglück saufen. Prost!

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