Bamberg
Am Rande

Ein Tag für das Buch

Der Welttag des Buches ist eine Vermarktungsstrategie des Buchhandels. Doch Werbung fürs Lesen kann nicht schaden.
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Egal ob digital oder traditionell auf Papier: Lesen ist eine wundervolle Erfahrung. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv
Egal ob digital oder traditionell auf Papier: Lesen ist eine wundervolle Erfahrung. Foto: Arne Dedert/dpa/Archiv
Es gibt Gedenktage für alles mögliche. Vom Tag des Butterbrotes bis zum Tag des Handtuchs scheint allem gedacht zu werden, was man sich vorstellen kann - je abwegiger desto besser. Der Welttag des Buches aber, der für heute im Kalender steht, ist wirklich bemerkenswert. Entstanden aus der katalanischen Tradition, am Namenstag des Volksheiligen St. Georg Rosen und eben Bücher zu verschenken. Weil sich am gleichen Tag auch Geburts- und Todestag des großen englischen Dramatikers William Shakespeare jähren, haben unter anderem der Börsenverein des deutschen Buchhandels und die Stiftung Lesen den Tag zum Festtag für Bücher erkoren - inklusive der entsprechenden Vermarktungsaktionen natürlich.

Doch jenseits aller wirtschaftlicher Spitzfindigkeiten kann es gar nicht genug Veranstaltungen geben, die auf die Bedeutung des Buches und des Lesens hinweisen. Wer als Kind und Jugendlicher blätternd und lesend spannende Abenteuer erlebt, neue Welten entdeckt und ganz nebenbei viel Wissenswertes gelernt hat, wird sich ein Leben ohne Bücher kaum vorstellen können.

Und süchtig nach neuen Geschichten immer weiterlesen auf Papier oder auf flachen, elektronischen Lesetafeln, die zwar klein sind, aber im Innern doch viel größer und reicher als sie nach außen hin scheinen.

Als kleiner Appetithappen für alle Freunde des gesprochenen (und geschriebenen) englischen Worts eine Geschichte, gelesen von Sherlock-Darsteller Benedict Cumberbatch:

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