Bamberg

Beliebteste Vornamen: Ben und Emma haben's geschafft

Kurze Vornamen liegen voll im Trend und sind angeblich karrierefördernd. Es sei denn, der Name ist nicht mit dem Fränkischen kompatibel.
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Ben und Emma sind die beliebtesten Vornamen 2014. Foto: dpa
Ben und Emma sind die beliebtesten Vornamen 2014. Foto: dpa
Sind Sie glücklich mit Ihrem Vornamen oder hätten Sie lieber was Modernes? Dann dürfen's in diesem Jahr höchstens vier Buchstaben sein: Emma, Mia, Ben und Luis sind die beliebtesten Namen 2014. Alle Ottos, Leos und Idas können also auf 2015 hoffen. Außenseiter bleiben Silbenprozessionen wie Methusalem oder Esenosarumensemwonken. Diesen längsten aller Vornamen trägt seit 2012 ein Kind in Bremen, er stammt aus dem Nigerianischen und heißt "Die Bitte an Gott, zu geben, wurde erfüllt oder gefällt". Na immerhin.
Mit der Karriere wird's dagegen schwer: Zu den Bestverdienern zählen nach einer Analyse des Jobportals "The Ladders" vor allem Männer mit kurzen Namen, in Amerika Al und Bob, bei uns eher Peter, Wolfgang - oder Till. Wobei Letzterer im fränkischen Idiom mit Gurkenkraut verwechselt werden könnte - auch nicht gerade karrierefördernd.

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