Bamberg
Basketball

Kommentar: Mit Fleming zurück in die Erfolgsspur

Die Entscheidung, Chris Fleming die Verantwortung für die Nationalmannschaft zu übertragen, ist eine gute Lösung für den deutschen Basketball, den Trainer selbst und auch für seinen (Noch)-Arbeitgeber, die Brose Baskets. Ein Kommentar von Klaus Groh.
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Chris Fleming, neu ernannter Basketball Herren-Nationaltrainer, posiert im Anschluss an die Pressekonferenz zu seiner Vorstellung als neuer Nationaltrainer in Berlin. Foto: Matthias Balk/dpa
Chris Fleming, neu ernannter Basketball Herren-Nationaltrainer, posiert im Anschluss an die Pressekonferenz zu seiner Vorstellung als neuer Nationaltrainer in Berlin. Foto: Matthias Balk/dpa
Der 44-Jährige kennt den deutschen und europäischen Basketball seit vielen Jahren in- und auswendig und ist mit seiner ruhigen, sachlichen und zielgerichteten Arbeit durchaus in der Lage, das Aushängeschild des deutschen Basketballs zurück in die Erfolgsspur zu führen. Nur mit einer starken Nationalmannschaft wird es die Liga bis 2020 schaffen, den angepeilten Sprung an die europäische Spitze zu schaffen.

Großzügig betrachtet, führt Chris Fleming nun zum zweiten Mal die Arbeit von Dirk Bauermann fort. In Bamberg kamen dabei vier Meisterschaften und drei Pokalsiege heraus...

Die Tatsache, dass Chris Fleming einen neuen Job gefunden hat, zahlt sich aber auch für die Brose Baskets aus, die den Erfolgstrainer beurlaubt haben. Sein neues Amt bedeutet zwar nicht, dass der 44-Jährige von der Gehaltsliste verschwindet. Doch insgesamt sparen sich die Bamberger in den nächsten eineinhalb Jahren sicher einen sechsstelligen Betrag, der vom DBB überwiesen wird.
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