Gemeinsam mit den Kindern der Herbert-Kneitz-Kindertagesstätte haben Vertreter des Landkreises und des Marktes Wirsberg den barrierefreien Fußgängerüberweg in der Herbert-Kneitz-Straße offiziell in Betrieb genommen. Der Landkreis hat dort in die Verkehrssicherheit rund 25 000 Euro investiert, da im Bereich der Kindertagesstätte auch der Gehweg und die Fahrbahn saniert und angepasst worden sind.

Landrat Klaus Peter Söllner (FW) stellte fest, dass die Maßnahme mit Blick auf die Sicherheit der Kinder notwendig war. Diese könnten jetzt auf der stark befahrenen Kreisstraße den Fußgängerüberweg nutzen. Bürgermeister Hermann Anselstetter (SPD) sprach allen Beteiligten ein dickes Lob aus. Er erinnerte an den 30. Januar, als Kita-Leiterin Kerstin Lobe am Telefon Alarm geschlagen habe, die Eltern in Aufruhr gewesen seien. Wie Ansestetter mitteilte, hat das Busunternehmen Hilscher bisher die Hortkinder nach der Schule am Bushalteplatz aussteigen lassen. Dafür sei eines Tages ein großer Bus notwendig gewesen, für den keine Wendemöglichkeit vorhanden sei. Die Firma hätte eine zweite Kraft benötigt, die den Busfahrer auf die Kreisstraße einweist.

Bereits am 31. Januar sei mit dem Sachgebietsleiter und dem Vertreter der Polizei am Landratsamt ein Gespräch vereinbart worden. Wenige Tage später habe Landrat Söllner "grünes Licht" für den Überweg gegeben. Anselstetter dankte dem Personal der Kindertagesstätte, das bis zur Verwirklichung des Projektes die Hortkinder am Buswendeplatz bei der Firma Kneitz abgeholt und über die Kreisstraße geführt hatte.

Die Tiefbau-, Pflaster- und Asphaltierungsarbeiten hat die Straßenmeisterei Leuchau durchgeführt. Die Beleuchtungseinrichtung hat das Bayernwerk geliefert und installiert, die Markierungsarbeiten die Firma Martin Sperl GmbH aus Konzell vorgenommen.