Bamberg
Exkursion

Eichendorff-Schülerinnen fahren auf Sport ab

Bei der Hitze Sport machen? Aber ja: Schülerinnen und Lehrkräfte des Bamberger Eichendorff-Gymnasiums haben eine actionreiche Sportwoche genossen.
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Achtklässlerin Katharina bezwingt den Abhang. Zusammen mit 46 Mitschülerinnen, fünf Lehrkräften und Tutoren verbrachte sie eine Sommersportwoche am Walchensee. Foto: Eichendorff-Gymnasium
Achtklässlerin Katharina bezwingt den Abhang. Zusammen mit 46 Mitschülerinnen, fünf Lehrkräften und Tutoren verbrachte sie eine Sommersportwoche am Walchensee. Foto: Eichendorff-Gymnasium
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"Wandern ist chillig." Ein Zitat einer seit Neustem wander-begeisterten Schülerin der achten Klasse des Eichendorff-Gymnasiums Bamberg. Bei der Premiere der Sommersportwoche bezogen 47 Schülerinnen, fünf Lehrkräfte und drei Tutorinnen für eine Woche die Jugendherberge in Urfeld am Walchensee.


Schülerinnen stehen voll auf Wasser

Thematisch ging es schon am ersten Tag mit Wasser los. Eine Wanderung vom Wassererlebniskraftwerk führte die Schülerinnen am Wasserfall bergauf direkt zurück zum See. Am nächsten Tag blieben wir beim Thema und prüften die Schwimmfähigkeiten im offenem Gewässer. Nach bestandenem Schwimmtest und damit erreichter "Walchenseetauglichkeit", durften die Schülerinnen sogar auf dem Wasser stehen. Ein kleines Hilfsmittel war in Form eines SUPs (stand-up paddle) nötig. Mit viel Freude wurde geprobt, geplanscht und gepaddelt. Später am Nachmittag kamen auch Mountainbikes sowie Pfeil und Bogen zum Einsatz.


Hohe Bäume und tiefe Schluchten bezwangen die Schülerinnen

Langsam wagte sich die Gruppe in die Höhe. Fünfzehn Meter hohe Bäume wurden erklommen, tiefe Schluchten wurden mit Seilkonstruktionen überwunden und eine rasante Seilrutsche führte nach fleißigem Seilspannen von der Jugendherberge hinunter zum See.
Den Höhepunkt bildete die anspruchsvolle Tageswanderung in schwindelerregende Höhen. In verschiedenen Gruppen erklommen wir den Jochberg (1567 Meter) und den Herzogstandgipfel (1731 Meter). Jeder sollte den Weg zum Gipfelkreuz schaffen. Die unglaubliche Aussicht von oben waren Belohnung für den anstrengenden Aufstieg. Beim Ausblick auf das Karwendelgebirge und bei Brotzeit am Gipfel war dann wieder alles "voll chillig" und "genau so schön wie am Gardasee und vor allem viel näher".


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