Schwarzach
Unfall

Zweiter tödlicher Unfall auf A3 innerhalb von zwei Stunden: Lastwagen fährt auf Stauende auf

Zu einem zweiten tödlichen Unfall ist es am späten Mittwochabend auf der A3 gekommen. Erneut ist ein Lastwagen auf das Stauende aufgefahren.
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Zu einem zweiten tödlichen Unfall ist es am späten Mittwochabend auf der A3 gekommen. Erneut ist ein Lastwagen auf das Stauende aufgefahren. Symbolfoto: Ronald Rinklef
Zu einem zweiten tödlichen Unfall ist es am späten Mittwochabend auf der A3 gekommen. Erneut ist ein Lastwagen auf das Stauende aufgefahren. Symbolfoto: Ronald Rinklef
Zu einem zweiten tödlichen Verkehrsunfall ist es am späten Mittwochabend auf der A 3 bei Schwarzachgekommen. Dem Sachstand der Polizei nach hat wohl erneut ein Lastwagen-Fahrer ein Stauende übersehen und ist gegen 23.10 Uhr auf einen Sattelzug aufgefahren. Der 48-jährige Beifahrer des auffahrenden Lastwagen erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Während die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried noch mit der Aufnahme eines tödlichen Verkehrsunfalles am Biebelrieder Kreuz beschäftigt war, ereignete sich wenige Kilometer davor ein weiterer tödlicher Verkehrsunfall. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach befuhr der 47-jährige Fahrer die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Kurz vor der Ausfahrt Kitzingen / Schwarzach übersah er wohl das Stauende und fuhr auf einen Sattelzug auf. Der 49-jährige Fahrer dieses Sattelzuges hatte offenbar ebenfalls das Stauende zu spät erkannt und war kurz zuvor auf einen bereits stehenden Lastwagen aufgefahren.


Schwere Verletzungen und ein Toter

Der Beifahrer im zuletzt auffahrenden Lastwagen verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Beide Lastwagen-Fahrer erlitten schwerer Verletzungen und kamen nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Gliederzuges konnte sich noch selbstständig aus der vollständig zerstörten Fahrerkabine befreien, der Fahrer des Sattelzuges war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Für die Dauer der Rettung der Unfallbeteiligten aus den Fahrzeugen und die Unfallaufnahme musste die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt werden. Das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Versorgung der im Stau Wartenden und verteilte unter anderem warme Getränke.

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