DETTELBACH

Zwei Millionen für den Kindergarten

Rund zwei Millionen Euro hat die Sanierung des Dettelbacher Kindergartens St. Maria gekostet, der jetzt geweiht wurde.
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Besonderen Anklang fand die Außenanlage des Kindergartens. Ob Schiffsfrack oder Klettersteig, alles wurde bewundert und getestet. Foto: Foto: Sabine Berthold
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Im Jahr 2012 begannen die Planungen, im Frühjahr 2013 die Sanierung, jetzt sind die Arbeiten im sogenannten „alten Kindergarten“ St. Maria abgeschlossen. Noch sind nicht alle Kosten abgerechnet, doch rund zwei Millionen Euro steckte die Stadt in den Umbau. Mit einem Tag der offenen Tür wurde die Generalsanierung und das 40-jährige Bestehen des Kindergartens gefeiert.

Nach dem Gottesdienst in der Pfarrkirche öffneten sich die Türen des Kindergartens weit. Bevor Bruder Martin Domogalla die Räume segnete, sangen die Kinder aus voller Kehle ein herzliches Willkommen. „Den Segen muss man nicht nur spüren sondern auch riechen können“, deshalb begleitete die Leiterin des Kindergartens, Renate Jüstel, den Pfarrer durch die Räume, um mit den Ministranten und gefolgt von den neugierigen Kleinen den Duft des Weihrauch zu verteilen. Landrätin Tamara Bischof gratulierte der Stadt und allen Kindern, die fortan dieses so schön und ansprechend gestaltete Haus genießen dürfen, zum Umbauprojekt.

Auch die 13 Erzieherinnen sind nun froh, in den neuen hellen und lichtdurchfluteten Räumen arbeiten zu dürfen. Immerhin hatten sie während der Umbauarbeiten den laufenden Betrieb mit drei Regelgruppen, einer Krippe, einer Übergangsgruppe und dem Hort aufrecht erhalten müssen. Derzeit betreuen sie 110 Kinder.

Durch die großen Fenster fließt viel Licht in die Räume. Die Fenster und Eingangstüren wurden erneuert. Die Decken mit hellem Holz zum Schallschutz, versehen, Wandheizungen eingebaut. Neu sind die Toilettenanlagen und Wickelbereiche; einige Räume wurden umfunktioniert. Erhalten wurden die Bodenbeläge aus Parkett und Stein, die nun wieder aussehen wie neu.

Auch viel Eigenleistung der Eltern steckt in dem Projekt, die mit Putzeimer, Pinsel und Muskelkraft im Einsatz waren. Auffallende Veränderungen wurden durch den Anbau der Fluchtbalkone und der Parkplätze im Außenbereich gestaltet. Freuen können sich die Kinder besonders über den Abenteuerspielplatz mit Piratenschiff, Kletterhaus und Wasserspielplatz, den sie jetzt wo die Temperaturen steigen, sicher am liebsten nutzen werden.

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