MARKT EINERSHEIM

Zustimmung zum Kernwegenetz

Wir reden nicht so viel und machen dafür mehr für Markt Einersheim,skizzierte Bürgermeister Herbert Volkamer die Marschroute für die Arbeit im Gemeinderat.
Artikel drucken Artikel einbetten
Hauptwege in der Flur: Ein landwirtschaftliches Kernwegenetz wird auch für die Interkommunale Allianz Südliches Maindreieck erstellt. Foto: Foto: Gerhard Meissner

„Wir reden nicht so viel und machen dafür mehr für Markt Einersheim“, skizzierte Bürgermeister Herbert Volkamer in der ersten Ratssitzung des neuen Jahres die Marschroute für die Arbeit im Gemeinderat Markt Einersheim. Er hoffte, dass sich die konstruktive Zusammenarbeit im Ratsgremium nahtlos fortsetzt, um das Beste für die Gemeinde zu erreichen.

Wie andere Kommunen vorher, sprach sich auch der Markt Einersheimer Gemeinderat dafür aus, dem Integrierte ländliche Entwicklungskonzept (ILEK) für die interkommunale Vereinigung Südlicher Landkreis zuzustimmen. Das vom Planungsbüro arc.grün und dem Lehrstuhl für Geografie und Regionalforschung der Universität Würzburg in einer Arbeitsgemeinschaft ausgearbeitete Konzept dient als Grundlage für die Umsetzung darin enthaltener Projekte. Die ILEK-Lenkungsgruppe hatte sich dazu entschlossen, ein Kernwegenetz, das auch Weinbergswege beinhaltet, zu erstellen. Die Räte erteilten dem Bürgermeister die Befugnis, mit der Verwaltung die weiteren Schritte einzuleiten, vorbehaltlich der Förderzusage des Amtes für ländliche Entwicklung.

Die weiteren Themen im Rat:

• Das Gremium erhob die Empfehlung des Bauausschusses zum Beschluss, das Kopfsteinpflaster im Bereich des Nürnberger Tores auf einer Fläche von 100 Quadratmetern neu verlegen zu lassen um Setzungen zu beheben. Die Räte beauftragten die Verwaltung, dafür Angebote von Fachfirmen einzuholen.

• Der Bürgermeister blickte auf die Informationsveranstaltung des Landkreises über Asylbewerber zurück und fand die Resonanz von über 100 Bürgern „beeindruckend“. Die Asylbewerber sind unsere Mitbürger ab dem Tag, an dem sie nach Markt Einersheim kommen“, sagte Volkamer. Nächste Woche werde in einer weiteren Versammlung die ehrenamtliche Arbeit koordiniert.

• Die Gemeinde plant eine Wanderhütte am Wengertshäusla zu errichten, die von der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau bezuschusst wird. Bis zur Februar-Sitzung sollen Modelle fertig sein, damit sich die Markt Einersheimer ein Bild davon machen können. Das Planungsbüro arc.grün soll die Planung mit Zuschussantrag vorbereiten.

• Der Bürgermeister präsentierte Textvorschläge für Schilder, die vor den wichtigsten historischen Gebäuden stehen sollen. Dem stimmten die Räte zu.

Kommentare (0)

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.