REHWEILER

Zurück in der Heimat

Ab Juli hat die evangelisch-lutherische Gemeinde Rehweiler-Füttersee wieder einen Pfarrer. Die Stelle übernimmt Pfarrer Hans Gernert, der in seine Heimat zurückkehrt.
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Wechselt nach Rehweiler: Pfarrer Hans Gernert. Foto: Foto: GERNERT

Ab dem 1. Juli hat die evangelisch-lutherische Pfarrgemeinde Rehweiler-Füttersee wieder einen Pfarrer. Die Stelle, die seit November vakant ist, nimmt Pfarrer Hans Gernert ein, der momentan im mittelfränkischen Bürglein tätig ist.

Hans Gernert folgt auf Pfarrer Peter Schramm, der in den Ruhestand ging. Seither und bis dahin wird die Pfarrgemeinde, zu der etwa 800 evangelische Christen gehören, von den Pfarrerinnen Esther Meist (Wiesenbronn) und Beate Krämer (Abtswind) betreut. Beide teilen sich die Zuständigkeit. So hat etwa Pfarrerin Krämer die Beerdigungen und Taufen übernommen, die Konfirmanden bereitete Pfarrerin Meist auf ihren Festtag am 30. April in Rehweiler vor.

Dass die Geiselwinder Gemeindeteile bald wieder einen eigenen evangelischen Pfarrer haben, freute den Dienstherren, Dekan Günter Klöss-Schuster vom Dekanat Castell. „Das ist immer das beste, was einem Dekan passieren kann: Wenn die Pfarrstellen möglichst bald wieder besetzt werden können.“ Die offizielle Einführung von Pfarrer Gernert ist für den 16. Juli in Rehweiler vorgesehen.

Der 54-Jährige, der die Geiselwinder Ortsteile Füttersee, Haag, Rehweiler, Wasserberndorf betreut, kommt aus der Gegend. Hans Gernet stammt aus Castell, sein Vater Johannes, vom Beruf Landwirt, war dort unter anderem Leiter des Männerchores und wirkte im Kirchen- wie auch im Posaunenchor mit.

Hans Gernert hat nach dem Abitur am Steigerwald-Landschulheim Wiesentheid Theologie in Erlangen, Zürich und Tübingen studiert. Vikar war er an der Christuskirche in Landshut, seine erste Pfarrstelle hatte er vier Jahre lang in Mecklenburg (Friedland bei Neubandenburg). 1995 wechselte er nach Langensteinach ins Dekanat Uffenheim und 2006 nach Bürglein (Dekanat Windsbach), weil seine zwei Söhne im Windsbacher Knabenchor sangen. Hans Gernert ist verheiratet und hat zwei Söhne und eine Tochter. Seine Frau Karin sei eine „klassische Pfarrersfrau“ und gehe keinem anderen Beruf nach, wie er sagt.

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