GROSSLANHEIM

Zunehmende Verkehrsbelastung im Ort gefällt Höchner nicht

Sommerinterview mit den Bürgermeistern: Heute dreht sich alles um Großlangheim, wo Karl Höchner (62) seit 1996 im Amt ist - und offen lässt, ob er 2020 wieder kandidiert.
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Schmuckstück: Der See in Großlangheim ist der Stolz der Gemeinde. Foto: Archiv-Foto: Daniela Röllinger
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Willkommen zum Sommerinterview! Wir haben den Bürgermeistern im Landkreis zehn Fragen gestellt, die im Laufe der nächsten Wochen nach und nach veröffentlicht werden. Heute dreht sich alles um Großlangheim, wo Karl Höchner (62) seit dem Jahr 1996 im Amt ist.

Frage: Die erste Hälfte der Wahlperiode ist vorbei – worüber freuen Sie sich besonders?

KARL Höchner: Ich freue mich über den gelungenen Abschluss der Dorferneuerung, welche besonders durch die schöne Neugestaltung unseres Seeumfeldes sichtbar wird.

Welche Projekte packen Sie bis 2020 in Ihrer Gemeinde noch an?

Höchner: Erweiterung Kindergarten, Ertüchtigung der Kläranlage, Ersatz für altes Feuerwehrauto.

Was steht direkt nach der Sommerpause an?

Höchner: Abriss Haus in der Kirchgasse, Aufweitung der dortigen Engstelle, Platzgestaltung.

Ihr Lieblingsplatz in Ihrem Ort?

Höchner: Überall wo ich angenehme Menschen treffe.

Gibt es etwas, das Sie an Ihrem Ort stört?

Höchner: Bedenken macht mir die zunehmende Verkehrsbelastung.

Wie steht es um die Finanzen der Gemeinde?

Höchner: Na ja, es könnte natürlich immer besser stehen.

Die Probleme vieler Gemeinden sind die Landflucht, fehlende Arbeitsplätze, Ärztemangel, verlassene Häuser oder marode Straßen. Wie sieht es bei Ihnen aus?

Höchner: Auch Großlangheim geht an diesen Problemen nicht ungeschoren vorbei. Jammern und sich Sorgen machen hilft da nicht. Man muss letztendlich jede Chance die sich bietet nutzen, um gegenzusteuern.

Was macht Ihnen an Politik Spaß?

Höchner: Planen und Machen.

Welche Eigenschaften braucht ein Bürgermeister auf jeden Fall?

Höchner: Sich manches merken und manches vergessen können und vor allem die eigene Entscheidung darüber.

Stehen Sie 2020 bei den Wahlen noch einmal zur Verfügung?

Höchner: Die Entscheidung steht erst zum Ende der Wahlperiode an. Es gibt nichts Schlimmeres, als auf ein Ende hin zu arbeiten. Das Staffelholz ist im vollen Lauf weiterzugeben. Alles andere schadet der Gemeinde.

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