MARKBREIT

Zu hohe Auflagen: Oldtimer blieben stehen

Alte Autos sind in. Das zeigte auch wieder das zwölfte Oldtimer-Kirchweihtreffen am Sonntag in Marktbreit.
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Staunen und erinnern: Alte Autos und Motorräder gab es bei der Marktbreiter Kirchweih am Wochenende zu besichtigen. Foto: Foto: Robert Haaß

Alte Autos sind in. Das zeigte auch wieder das zwölfte Oldtimer-Kirchweihtreffen am Sonntag in Marktbreit. Auch wenn in diesem Jahr erstmals die gemeinsame Ausfahrt der alten Karossen ausfiel – Veranstaltungsleiter Walter Härtlein strahlte um die Mittagszeit über sämtliche Backen.

„Wir erleben heuer eine weit größere Typenvielfalt und einen weiteren Einzugsbereich der Fahrzeuge“, sagte Härtlein. Denn erstmals war die Zahl der Fahrzeuge nicht auf 100 begrenzt und so reichte das Gelände entlang der Marktstefter Straße und auf dem Gelände der Firma Iglhaut kaum aus, die Menge der historischen Fahrzeuge aufzunehmen.

Bis Mittag hatten sich mehr als 150 Fahrzeuge, darunter auch etliche Motorräder eingefunden, um den Besuchern zu zeigen, wie das Autofahren und die Technik im vergangenen Jahrhundert ausgesehen haben.

Das erste Goggo

Natürlich wurden da Erinnerungen ans erste Auto wach, bei Käfer, Isetta, Goggo und Co. Aber auch deutlich ältere Fahrzeuge aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts hatten den Weg nach Marktbreit gefunden. Den Grund dafür sieht Härtlein zum einen am späten Termin im Jahr: Es ist einer der letzten Oldtimer-Treffs, die in der Region statt finden. Und zudem passte das Wetter, so dass sich auch Fahrzeuge aus der Rhön, aus Baden-Württemberg oder auch dem Bamberger Raum auf den Weg gemacht hatten. „Das ist ja unwahrscheinlich“, sagte Härtlein, „da sind Fahrzeuge dabei, die wir hier noch nie gesehen haben.“ Über zehn Jahre lang war die gemeinsame Ausfahrt vom Gelände Iglhaut aus, wo die Fahrer sich beim Kirchweihessen stärken konnten, der Höhepunkt des Tages gewesen. Immer wieder steuerte der Korso kulturell interessante Punkte in der Region an. Nun waren die Auflagen aber so hoch geworden, dass auf diese Ausfahrt verzichtet wurde. „Obwohl es nie Probleme gegeben hatte“, sagt Härtlein.

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