Marktbreit

Zeitreise ins Jahr 1819

Wie war das Leben in und rund um das Malerwinkelhaus in Marktbreit vor 200 Jahren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Sonderausstellung im Museum im Malerwinkel
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"1819: Einblicke und Ausschnitte.Das Leben im und rund um das Malerwinkelhaus im Jahr der Stadterhebung" heißt die Sonderausstellung im Museum im Malerwinkelhaus in Marktbreit, die am Donnerstag eröffnet wurde. Foto: Robert Haaß
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Wie war das Leben in und rund um das Malerwinkelhaus in Marktbreit vor 200 Jahren? Mit dieser Frage beschäftigt sich die neue Sonderausstellung im Museum im Malerwinkel in Marktbreit (wir berichteten), die am Donnerstagabend mit einem Vortrag von Museumsleiterin Simone Michel-von Dungern im Marktbreiter Rathaus eröffnet wurde.

Anlass für die Sonderausstellung ist das 200-jährige Jubiläum der Stadterhebung Marktbreits im Jahre 1819. Kein einfacher Schritt damals, der erst durch großes Engagement von Bürgermeister und Magistrat erreicht werden konnte. Denn noch zu Beginn des Jahres 1819 wurde Marktbreit bei der Neuordnung der bayerischen Gemeinden als Marktflecken eingestuft. Erst ein halbes Jahr später erhielt die Stadt den Gnadenerlass von König Max Joseph und damit die Ernennung zur "Stadt III. Klasse".

Zeitreise

Zu einer Zeitreise in jene Tage lädt das Malerwinkelhaus mit der Sonderausstellung "1819: Einblicke und Ausschnitte. Das Leben im und rund um das Malerwinkelhaus im Jahr der Stadterhebung" die Besucher ein. Mit "Ausschnitten" aus Blättern und Zeitungen wird ein Schlaglicht auf die unterschiedlichen Lebensbereiche der Menschen geworfen und dabei immer wieder die Frage gestellt, ob sich seither wirklich so viel verändert hat.

Veränderungen gibt es beim Förderverein des Museums, der Ende März eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen hatte. Grund hierfür war der Rückzug der Vorsitzenden Karin Bradenstein. Um den Verein vor der Auflösung zu bewahren war deshalb die Wahl eines neuen Vorstandes nötig geworden. Neue Vorsitzende ist Margarete Przybylla, ihr Vertreter ist Heinz Volz, die Kasse führt Hartwig Zobel, Schriftführerin ist Raffaella Fasel, Beiräte sind Ingrid Kuhn, Helga Köppl, Heinz Ruhl und Heide Kleisinger.

Verein hat neuen Namen

Nachdem das Museum längst eingerichtet ist, stellte die Versammlung den Vereinsnamen in Frage, denn "Förderverein für das Museum Malerwinkelhaus" scheint heute zu sperrig und überholt. Da die Hauptaufgabe des Vereins nun die Unterstützung des Museums ist, etwa mit der Bewirtung bei der Ausstellungseröffnung am Donnerstag, bestimmten die Mitglieder den neuen Namen "Freundeskreis Museum Malerwinkelhaus".

Einstimmig übernahmen die Mitglieder auch den Antrag, Helga Köppl zum Ehrenmitglied zu ernennen. Helga Köppl hat als Gründungsmitglied und 20 Jahre lang als Vorsitzende die Geschicke des Vereins maßgeblich mit gestaltet.

Die Sonderausstellung "1819: Einblicke und Ausschnitte. Das Leben im und rund um das Malerwinkelhaus im Jahr der Stadterhebung" ist noch bis zum 3. November 2019 zu den Öffnungszeiten des Museums Donnerstags von 14 bis 20 Uhr und Freitags, Samstags, Sonn- und Feiertags von 14 bis 17 Uhr und für Gruppen nach Vereinbarung geöffnet.

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