SCHWARZACH/MAINBERNHEIM

Wo Energie verpulvert wird

Seit Ende September hatten rund 470 Hauseigentümer in Schwarzach und Mainbernheim Gelegenheit, sich einen Energieberater zu einer kostenlosen Beratung ins Haus zu holen.
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Kostenloser Rat und Hilfe: Bei der Besprechung mit dem Konversionsmanagement Kitzinger Land zogen die Bürgermeister Volker Schmitt aus Schwarzach (im Bild stehend, rechts von der Pin-Wand) und Peter Kraus aus Mainbernheim (stehend, Dritter von rechts) mit Verwaltungsmitarbeitern und Energieberatern Fazit zur zweiten „Energiekarawane“. Foto: Foto: KONVERSIONSMANAGEMENT

Seit Ende September hatten rund 470 Hauseigentümer in Schwarzach und Mainbernheim Gelegenheit, sich einen Energieberater zu einer kostenlosen Beratung ins Haus zu holen. Rund 150 nutzten dieses Angebot, teilt der Koordinator der Aktion, Felix Frost, vom Konversionsmanagement bei einer Besprechung mit Bürgermeistern, Verwaltungsmitarbeitern und Energieberatern mit.

Die zweite „Energiekarawane“ im Landkreis Kitzingen habe damit das Ergebnis des Vorjahrs deutlich übertroffen. Die Zahl an Beratungsgesprächen wurde fast verdoppelt. Rund ein Drittel der Hauseigentümer ließ sich beraten. Die Energieberater seien sich einig gewesen, dass die derzeit hohen staatlichen Förderungen und niedrige Zinsen eine energetische Sanierung für viele Eigenheimbesitzer interessant machen. Die Kosten für die Beratungen der Bürger trug das Konversionsmanagement.

Bei den Gesprächen werden die Hauseigentümer im eigenen Gebäude über Sanierungsmöglichkeiten und die dafür bestehenden Förderungen informiert. Die Berater erteilten Ratschläge, beispielsweise zur nachträglichen Dämmung von Heizungsrohren und Rollladenkästen, aber auch zu einem Heizungstausch bis hin zur Komplettsanierung. Viele Eigentümer würden nach der Beratung aktiv. Eine Befragung der 77 Hausbesitzer aus dem Vorjahr ergab: mindestens 18 von ihnen haben bereits Sanierungsvorschläge des Gesprächs umgesetzt; weitere planen dies. Die „Karawane“ soll auch 2016 durch zwei Gemeinden im Kreis ziehen.

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