Kitzingen

Wird Kiliansbrunnen rundum saniert?

Wer den Kitzinger Marktplatz besucht, kann ihn kaum übersehen, den Kiliansbrunnen. Weil an dem der Zahn der Zeit nagt, wäre eine Sanierung nötig. Ein Stadtrat wird aktiv.
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Wird Kiliansbrunnen rundum saniert?
(mey) Wer den Kitzinger Marktplatz besucht, kann ihn kaum übersehen – den Kiliansbrunnen. Der stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist in einem dazu passenden Zustand. Der Stein, aus dem auch die imposante Gestalt des Frankenapostels besteht, könnte ebenso eine behutsame Überarbeitung vertragen wie auch das Wassersystem. Aus den vier Röhren tröpfelt es bisweilen, manchmal kommt da gar nichts raus. Grund genug für CSU-Stadtrat Hartmut Stiller, die Sanierung des Kiliansbrunnens zu beantragen. Das war vor gut fünf Jahren schon einmal Thema – bei einem Treffen von Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege und des Stadtbauamts, wie Stiller in seinem Antrag erwähnt. Allerdings blieb dieses Treffen, in dem die Restaurierung des bekannten Kitzinger Fotomotivs diskutiert worden sei, bisher folgenlos. Stiller macht deshalb Druck. Bis spätestens Ende Juni 2017 soll Frankenapostel St. Kilian wieder strahlen, das Wasser aus dem Brunnen ungehindert fließen. Schließlich werde am 2. Juli der Tag der Franken viele Gäste nach Kitzingen locken, zudem Ende Juni das 60. Weinfest und die unterfränkischen Kulturtage stattfinden. Und bis dahin müsse der Brunnen ein Hingucker sein Foto: Foto: Harald Meyer
Wer den Kitzinger Marktplatz besucht, kann ihn kaum übersehen – den Kiliansbrunnen. Der stammt aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist in einem dazu passenden Zustand. Der Stein, aus dem auch die imposante Gestalt des Frankenapostels besteht, könnte ebenso eine behutsame Überarbeitung vertragen wie auch das Wassersystem. Aus den vier Röhren tröpfelt es bisweilen, manchmal kommt da gar nichts raus. Grund genug für CSU-Stadtrat Hartmut Stiller, die Sanierung des Kiliansbrunnens zu beantragen. Das war vor gut fünf Jahren schon einmal Thema – bei einem Treffen von Vertretern des Landesamtes für Denkmalpflege und des Stadtbauamts, wie Stiller in seinem Antrag erwähnt. Allerdings blieb dieses Treffen, in dem die Restaurierung des bekannten Kitzinger Fotomotivs diskutiert worden sei, bisher folgenlos. Stiller macht deshalb Druck. Bis spätestens Ende Juni 2017 soll Frankenapostel St. Kilian wieder strahlen, das Wasser aus dem Brunnen ungehindert fließen. Schließlich werde am 2. Juli der Tag der Franken viele Gäste nach Kitzingen locken, zudem Ende Juni das 60. Weinfest und die unterfränkischen Kulturtage stattfinden. Und bis dahin müsse der Brunnen ein Hingucker sein

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