BIEBELRIED

Widerspruch gegen Bescheide erfolgreich

Wurde die Straße zum Biebelrieder Sportplatz neu gebaut oder nur ausgebessert? Diese Frage beschäftigt einige Bürger und nun auch den Gemeinderat. 2012 wurden die ersten Bescheide verschickt, im vergangenen Jahr gingen Änderungsbescheide an die Einwohner und hier regten sich nun Widersprüche.
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Wurde die Straße zum Biebelrieder Sportplatz neu gebaut oder nur ausgebessert? Diese Frage beschäftigt einige Bürger und nun auch den Gemeinderat. 2012 wurden die ersten Bescheide verschickt, im vergangenen Jahr gingen Änderungsbescheide an die Einwohner und hier regten sich nun Widersprüche.

Deswegen ließ Bürgermeister Roland Hoh die Baumaßnahme durch Thoms Rank, Obermeister der Bauinnung, überprüfen. Das Ergebnis: Bei der Zufahrt zur Kreisstraße KT 22 wurde nur die bisherige Erschließungssituation verändert, das heißt die Kosten können nicht dem beitragsfähigen Aufwand zugerechnet werden. Hier werden die Bürger also nicht zur Kasse gebeten. Entwässerungsrinnen und Zufahrten zu den Grundstücken hingegen verbesserten den Zustand. Da auch die neuen Parkflächen allen Anwohnern zugute kommen, kann die Gemeinde für diesen Bereich Beiträge verlangen. Der Gemeinderat stimmte dieser Aufteilung zu. Wieviel die Anwohner nun zahlen müssen, ermittelt Obermeister Rank.

• Außerdem ging es in der Sitzung um Windräder. Die Regierung von Unterfranken legte dem Gemeinderat den Regionalplan mit Änderungen vor, denen die Räte zustimmten. Aufgenommen wurden die Bedenken der Gemeinde wegen der Flugsicherheit und der veralteten Technik. Nun sind auf der Konversionsfläche zwischen dem Wald und der Autobahn bei Kaltensondheim, einem früheren Übungsplatz der US-Armee, nur noch maximal drei Windräder mit einer Nabenhöhe von 100 Metern und einer Gesamthöhe von 140 Metern zulässig. Auf allen anderen Flächen sind Windräder ausgeschlossen. Allerdings sei im Linsenfeld östlich von Westheim noch ein Standort denkbar. Ein Grund für die Änderungen ist, dass der Eindruck einer Umzingelung vermieden werden soll, sagte Heike Thoma von der Verwaltungsgemeinschaft.

• Die Teilnehmergemeinschaft Westheim VII teilte Verschiebungen der Gemeindegrenzen mit. Der Gemeinderat stimmte den Änderungen zu. Die Gemeinde wächst damit um 615 Quadratmeter.

• Die Jugendgruppen der drei Ortsteile erhalten für ihre Jugendräume bis auf weiteres einen Zuschuss von 150 Euro, der am Jahresanfang an die örtlichen Jugendbeauftragten ausbezahlt wird. Der Zuschuss fürs folgende Jahr wird erst ausgezahlt, wenn die Verwendung nachgewiesen wurde. Ist etwas übrig geblieben, kann das Geld bis zu zwei Jahre angespart werden.

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