HÜTTENHEIM

Weitere Parkplätze in Hüttenheim

In der Bürgerversammlung im Hüttenheimer Rathaus gab Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert Einblick in die Arbeit des Gemeinderates. Außerdem hatten am Freitagabend die Anwesenden Gelegenheit, Fragen zu stellen.
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In der Bürgerversammlung im Hüttenheimer Rathaus gab Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert Einblick in die Arbeit des Gemeinderates. Außerdem hatten am Freitagabend die Anwesenden Gelegenheit, Fragen zu stellen.

Das derzeit größte Projekt betrifft die Grundschule. Der Unterricht wird momentan für zwei Klassen in Willanzheim und für zwei Klassen in Hüttenheim gehalten. Dies soll kein Dauerzustand bleiben, weshalb sich die Gemeinde für einen der beiden Standorte entscheiden und diesen umbauen und erweitern muss. Einen Beschluss hierzu gibt es noch nicht, dieser wird aber auf jeden Fall in einer öffentlichen Sitzung getroffen, erklärte die Bürgermeisterin auf Nachfrage.

Die grob geschätzten Kosten liegen für alle derzeit angedachte Varianten zwischen 2,1 und 2,4 Millionen Euro. Für genauere Schätzungen müssen jedoch zunächst konkrete Planungen vorliegen, die unter anderem aus Kostengründen nicht für beide Standorte durchgeführt werden können.

Die geäußerte Befürchtung, dass durch die hohen Kosten die Förderung für Baumaßnahmen von Vereinen gekürzt wird oder ganz wegfällt, ist unbegründet. Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren die Schulden kontinuierlich reduziert, erläuterte Reifenscheid-Eckert. Der Schuldenstand lag 2014 bei rund 550 000 Euro, was etwa 450 Euro pro Kopf entspricht. Mit einer jährlichen Belastung von 100 000 Euro für Tilgungen ist das Projekt durchführbar und der Gemeinde bleibt trotzdem noch finanzieller Spielraum. Außerdem ist der Zeitpunkt wegen der niedrigen Kreditzinsen günstig, so die Bürgermeisterin.

Von mehreren Bürgern wurde die Parksituation im Ort angesprochen. An manchen Stellen werden vor allem am Wochenende die Straßen und Gehwege so zugeparkt, dass zusätzliche Gefahrenstellen entstehen. Hier soll vom Gemeinderat überlegt werden, ob Parkverbote an entsprechenden Stellen sinnvoll sind oder andere Maßnahmen getroffen werden können. Außerdem überlegt die Gemeinde, weitere Parkplätze zu schaffen, informierte Reifenscheid-Eckert.

Der Frage nach einem Grüngutcontainer erteilte sie eine Absage. Dieser würde eine regelmäßige Betreuung und Beaufsichtigung erfordern. Sollten Dinge, die nicht als Grüngut gelten, in den Container gelangen, müsste der Inhalt als Sondermüll entsorgt werden.

Geprüft wird der Vorschlag, für jeden Ortsteil einen öffentlich zugänglichen Defibrillator anzuschaffen.

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