GEESDORF

Wechsel an der Spitze der Feuerwehr

Zwölf Jahre war Norbert Michel der Vorsitzende des Feuerwehrvereins in Geesdorf. Michael Volkmann wurde zu seinem Nachfolger gewählt.
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Einen Führungswechsel gab es beim Feuerwehrverein in Geesdorf. Eine junge Mannschaft mit (von links) Christian Ott, Michael Spath und Michael Volkmann bildet nun den Vorstand. Marco Schulze wurde in die Wehr aufgenommen. Norbert Michel (scheidender Vorsitzender), stellvertretender Kommandant Andreas Antor, Thorsten Ott (bisher Schriftführer und Kassier) und erster Kommandant Markus Kober werden das junge Team bei ihren Aufgaben unterstützen. FOTO: Sabine Berthold Foto: Sabine Berthold

Zwölf Jahre lang war Norbert Michel der Vorsitzende des Feuerwehrvereins in Geesdorf. Aus gesundheitlichen Gründen trat Michel jetzt zurück. Michael Volkmann ist in der Jahresversammlung am Sonntagabend zum Nachfolger reibungslos.

Für die nächsten sechs Jahre ist Volkmann gewählt worden. Als sein Stellvertreter wurde Christian Ott bestätigt. Neu dabei ist als Schriftführer und Kassier Michael Spath. Er löst Thorsten Ott ab, der diese Doppelfunktion ebenfalls viele Jahre innehatte. „Die Höhen haben überwogen“, dieses Resümee zog Norbert Michel am Ende seiner Amtszeit, Während dieser Zeit war ein neues Fahrzeug angeschafft worden und das 130-jährige Jubiläum der Wehr begangen worden. Besonders im Gedächtnis geblieben war ihm die Altarweihe mit Fackelzug.

Herzenswunsch: neues Auto

Gut angenommen wurde in den letzten beiden Jahren der Feuerwehrball, so dass die Band bereits für den 7. Januar 2017 wieder verpflichtet wurde. Zum festen Bestandteil des Ortslebens ist das Grillfest der Feuerwehr geworden. Heuer wird am 2. Juli gefeiert.

Dass auch der gesellschaftliche Teil der Wehr gut funktioniere, freute Bürgermeister Werner Knaier. Leider sei Geesdorf noch der einzige Ortsteil ohne Jugendwehr meinte er bedauernd.

Trotzdem ist die Wehr mit 23 Aktiven einsatzbereit. Kommandant Markus Kober berichtete, dass die Mannschaft zu vier Bränden und drei Mal zu technischen Hilfeleistungen gerufen wurde. Größte Aufgabe war dabei ein Scheunenbrand. Die planmäßigen Übungen wurden absolviert. In der Brandschutzwoche nahm man an der Gemeinschaftsübung in Reupelsdorf teil. Als Neuzugang in der Wehr wird Marco Schulze die Aktiven unterstützen.

„Unser System der freiwilligen Feuerwehren auf den Dörfern und Gemeinden ist ein System, um das uns die Welt beneidet.“ Das stellte Kreisbrandrat Roland Eckert fest.

Größter Wunsch der Geesdorfer Wehr an die Gemeinde Wiesentheid wäre ein neues Einsatzfahrzeug. Immerhin sei das Alte mit Baujahr 1981 älter, als zwei Drittel der Aktiven hatte Michel berechnet. Die Ersatzteilbeschaffung dafür werde zunehmend schwieriger. An der des Sportheimes wird sich der Verein mit 500 Euro beteiligen.

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