Kitzingen

Was uns so um die Ohren fliegt

Sagen wir mal so: Brot statt Böller ist ein netter Versuch. Mehr nicht. Die meisten setzen an Silvester nach wie vor auf Böller statt Brot.
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Schall, Licht und Rauch: Dieses Bild vom Silvester 2012, als vor allem die Alte Mainbrücke Startrampe für Böller und Raketen war, wünscht sich die Stadt Kitzingen. Um ihre Altstadt vor den brandgefährlichen Knallern zu schützen, will Kitzingen die Feuerwerks-Freunde von dort verbannen. Das gilt auch für andere Altstädte. Foto: Foto: Ralf Weiskopf

Sagen wir mal so: Brot statt Böller ist ein netter Versuch. Mehr nicht. Die meisten setzen an Silvester nach wie vor auf Böller statt Brot.

Das war immer so und wird so bleiben. Dafür sorgen die Anbieter der Feuerwerke, die längst keine einfachen Raketen, Böller, Kanonenschläge oder Heuler mehr sind, sondern mit fantasievollen Namen, als Batterie oder wenigstens als Set daher kommen.

Achtung: Innovation. Es gibt was Neues. Bei verschiedenen Anbietern kann man sich per QR-Code einloggen und sich auf Video anschauen, was uns um die Ohren fliegen wird. Da gibt es eine Riesenauswahl. Beispiele: Im Angebot wären Merlin, Magical Sky oder Mystic Moments, Parzival, Wolfblood oder Excalibur – Batterien mit bis zu zwei Minuten Brenndauer. Das haut rein.

Sie können das Jahr auch mit Heart of Fireworks, Inflame oder Highend begrüßen, alternativ wären Galaxy Dancer oder ein Mega Vesuv zu haben. Es geht auch weniger fantasievoll mit einem XXL-Raketen-Großsortiment, dem Ultimativ Mix oder dem Power Tower nebst Champ Edition. Und da wäre noch die altgriechische Variante mit Akropolis, Cerberus. Zeus und Pegasus, Troja oder Aphrodite.

Also, viel zu ballern. Dennoch gilt der eher beruhigenden Hinweis: Man kann ballern, muss aber nicht.

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