Vortragsverbot für Anselm Grün

In China sind elf Vorträge von Benediktinerpater Anselm Grün verboten worden. Im chinesischen Internet werde er als "Chinafeind" tituliert, so Grün.
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In China sind elf Vorträge von Benediktinerpater Anselm Grün aus Münsterschwarzach (Lkr. Kitzingen) verboten worden. Offensichtlich sei dies durch eine staatliche Behörde geschehen, schreibt der Bestseller-Autor auf der Homepage der Abtei Münsterschwarzach. Ein katholischer Verlag habe ihn eingeladen und die Vorträge öffentlich ausgeschrieben. Grün hielt seit Ende August 14 Vorträge in Singapur und wollte eigenen Angaben zufolge von dort nach China weiterreisen. „Im chinesischen Internet wurde ich als Chinafeind bezeichnet, weil ich einmal mit dem Dalai Lama eine Veranstaltung über Wege zum Glück hatte“, so Grün weiter. Außerdem habe er einmal mit studentischen Demonstranten in Hongkong gesprochen und im Februar habe in Taipeh ein Gottesdienst zum Thema „Aufarbeitung der Vergangenheit“ stattgefunden, an dem der taiwanesische Vizepräsident teilgenommen habe.

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