MAINSTOCKHEIM

Vorschlag der Wahlhelferehrung als „Schmarrn“ bezeichnet

Das war wohl ein Schuss in den Ofen durch Minister de Maiziere Sein Vorschlag, Wahlhelfer zu ehren, fiel durch. Doch zunächst ging es im Gemeinderat um eine Dachsanierung.
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Innenminister de Maiziere besucht die Feuerwehr
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War die Sanierung des Daches des ehemaligen Gasthauses Stern in Mainstockheim in der Beratung des Haushaltes 2017 noch ein Minderheitenthema im Gemeinderat gewesen, rückt sie nun in den Fokus. Ein Behördentermin hatte dringenden Handlungsbedarf ergeben, der wohl im kommenden Jahr umgesetzt werden muss, um größere Schäden am denkmalgeschützten Gebäude zu vermeiden. Um die dafür nötigen technischen und statischen Untersuchungen durchführen zu können, beauftragten die Räte Bürgermeister Karl-Dieter Fuchs am Donnerstagabend, die nötigen Aufträge zu vergeben. Zudem wird das Gebäude auf einem Denkmalportal möglichen Kaufinteressenten präsentiert, von denen es, so Fuchs, bereits zwei gibt.

Weitere Punkte der Sitzung waren:

• Noch im August hatte das Vorhaben der Autobahndirektion Aufregung ausgelöst, beim Ausbau der A3 eine Revisionszufahrt für ein Rückhaltebecken einzurichten. Denn die Zufahrt sollte von der Autobahn aus entfallen und über Mainstockheimer Flurwege erfolgen. Nach Protesten aus Mainstockheim werden diese Wege nun nur noch in Ausnahmefällen genutzt, die Zufahrt erfolgt über die noch zu bauende Ausfahrt.

• Das war wohl ein Schuss in den Ofen durch Bundesinnenminister Thomas de Maiziere: Sein Vorschlag, Wahlhelfer der Bundestagswahl mit Urkunden oder Ehrennadeln auszuzeichnen, fiel auch in Mainstockheim durch. „Für meine Person kann ich auf so einen Schmarrn verzichten“, sagte der Bürgermeister.

• Bis zur nächsten Sitzung sollen sich die Räte überlegen, welche Prioritäten sie bei Investitionen für den Haushalt 2018 wünschen. Neben den Punkten der Liste des Vorjahres schlug der Bürgermeister aus gegebenen Anlass die Dachsanierung Stern vor.

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