KLEINLANGHEIM

Vom Tellerwäscher zum Schützenmeister

Noch einmal für zwei Jahre ließ sich der Vorstand der Kleinlangheimer Schützengilde wählen. Nahezu alle des 25-köpfigen Ausschusses wurden in ihren Ämtern bestätigt.
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Die Schützengilde Kleinlangheim wählte neu und ehrte treue und verdiente Mitglieder. Im Bild die Vereinsführung mit Geehrten: (von links) Stellvertretender Schützenmeister Fred Gutjahr, Schriftführerin Elfriede Dorsch, Schützenmeister Alfred Bader, Schatzmeisterin Maria Lewandowski, Klaus Nowotny, Monika Gärtner, Alois Klebes, Roland Lewandowski und Albrecht Zölfel. Foto: Foto: REGINA STERK

Noch einmal für zwei Jahre ließ sich der Vorstand der Kleinlangheimer Schützengilde wählen. Nahezu alle des 25-köpfigen Ausschusses wurden in ihren Ämtern bestätigt – und das in Rekordzeit. Wahlleiter Alois Klebes brauchte nur gut elf Minuten, bis die Wahl beendet war.

Wiedergewählt wurden Schützenmeister Alfred Bader und sein Stellvertreter Fred Gutjahr, ebenso Schatzmeisterin Maria Lewandowski und Schriftführerin Elfriede Dorsch. Und eben 21 weitere Personen, die ihre Positionen zum Teil seit Jahren innehaben.

Bestes Beispiel ist der Schützenmeister: Alfred Bader ist 1995 zum Verein gekommen und hat nach eigenen Erzählungen als Tellerwäsche in der Küche des Schützenhauses begonnen. Über den Posten an der Fritteuse ging es dann in den Ausschuss und in zwei Jahren feiert er als Vorsitzender sein 20-Jähriges. Ein eingespieltes Team sorgt dafür, dass in der Schützengilde alles rund läuft. So konnte auch das jüngste Projekt verwirklicht werden.

Der Schießraum wurde in den vergangenen Wochen komplett runderneuert, die Schießstände wurden mit einem neuen elektronischen System ausgestattet. Alfred Bader dankte den Helfern, die ihre Samstage geopfert hatten. So kann im März endlich wieder ein Bezirksschießen stattfinden – die technischen Anforderungen erfüllen die Kleinlangheimer nun. Besonderen Dank schickte er an Roland Lewandowski. Er hat vor vielen Jahren das Schützenhaus mitgeplant und gebaut und war nun Ideengeber für den Umbau. Dafür und für viele andere Verdienste ernannten die Schützen ihn zum Ehrenmitglied und zum Ehrenschützenkommissar. Ehrenmitglieder wurden außerdem Alois Klebes und Erwin Meyer. Die Spartenleiter zeigten sich größtenteils zufrieden mit dem abgelaufenen Jahr.

Es mangelt an Nachwuchs

Einziger Wermutstropfen in fast allen Bereichen: Es mangelt an Nachwuchs. Zwar gibt es Jugendarbeit und der Jugendleiter Karl-Heinz Herrmann fährt mit den jungen Sportlern zu Wettkämpfen, aber für einen geregelten Mannschaftsbetrieb reicht es momentan nicht. Ziel der Verantwortlichen ist es deshalb, die Jugendarbeit in den kommenden zwei Jahren wieder anzukurbeln.

Neu im Verein ist die Abteilung Blasrohrschießen. Leonhard Krebs stellte die Gruppe vor und vermeldete bereits einen ersten Wettkampferfolg.

Für besondere Verdienste und ihre langjährige Treue zur Schützengilde wurden diese Mitglieder geehrt: für 25 Jahre Ulrich Berthold, Erwin Meyer jun., Klaus Nowotny, Barbara Weierich und Cordula Wolf; für 40 Jahre Monika Gärtner, Karl Brügel und Albrecht Zölfel. Ehrenmitglieder wurden Alois Klebes, Roland Lewandowski und Erwin Meyer.

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