Etwashausen

Vom Acker in die Tüte

Gemüse, Salat, Blumen: Beim Etwashäuser Gärtnerfest auf dem Kitzinger Gartenschaugelände ist alles frisch. Und der Preis passt auch.
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Bunter Salat und Blumen bis zum Horizont: Das erlebten die vielen Besucher beim Etwashäuser Gärtnerfest am Sonntag. Foto: Fotos: Robert Haass
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„Frischer geht's nimmer!“ Recht hat sie, die Kundin beim Gärtnerfest am Sonntag auf dem Gartenschaugelände in Kitzingen. Denn direkt vom Acker in die Tüte – das ist das Rezept der Etwashäuser Gärtner bei ihrem Gärtnerfest. Und das wissen die Besucher des Festes zu schätzen: Für wenig Geld eine ganze Tüte voll von frischem Gemüse, fast wie auf dem Jahrmarkt, bloß ohne Geschrei.

Gärtnerblume ist der Hingucker

Und so strömten die Besucher schon vor Beginn der Veranstaltung auf das Gelände nahe der neuen Mainbrücke in Kitzingens Gärtnervorstadt, um sich ihren Vitaminvorrat für die nächsten Tage zu sichern. Dabei mussten die meisten vorbei an der großen Salatblume, die seit der Kleinen Gartenschau in Kitzingen von den Gärtnern zum sechsten Male angepflanzt wurde. Ein Hingucker für Spaziergänger und Radfahrer entlang des Mains während der Wachstumsdauer von rund sechs Wochen.

Denn bunt ist die Salatblume alleine schon wegen der Vielfalt der Salatsorten, die hier angepflanzt sind: Rund 8000 Pflanzen von Kopfsalat, Eichblatt, Lollo Rosso, Salanova, Endivie und Eissalat bringen schon viel Farbe ins Spiel. Dazu kommen aber noch 2000 Kohlrabi mit ihrem zarten Grün und viele blühende Zinnien, die die Farbenpracht komplett machen.

Drei Euro für die Gemüsetüte

Angesichts dieser Zahlen wäre es eigentlich gar nicht so eilig gewesen, sich die Gemüsetüte zu ergattern, doch der Andrang war schon früh groß. Für drei Euro gab es drei Salatköpfe, drei Kohlrabi, eine Gurke, eine Schale Tomaten und dazu noch einen Strauß Blumen – ein sehr verlockendes Angebot.

Doch damit nicht genug, denn wenn die Gärtner feiern, dann richtig. Und so konnten die Besucher es sich auf Bänken an Tischen gemütlich machen, und Gegrilltes und Kaffee und Kuchen genießen.

Heinrich Lang, Obermeister der Gartenbaugruppe Kitzingen-Etwashausen, ist sich sicher, dass die Salatblume bis zum Abend geerntet und verkauft ist. Das war schon in den Vorjahren so. Denn eine Grundvoraussetzung für ein schönes Fest war mit dem tollen Wetter gegeben. Und mit dem Erlös aus dem Verkauf macht dann der Gartenbauverein einen Ausflug – nicht nur zum Vergnügen, denn die fachliche Seite wird dabei nicht zu kurz kommen, wie Lang versicherte.



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