LANDKREIS KT

Voller Zuversicht in die Zukunft

Vier Politiker aus dem Landkreis erklären, warum 2018 ein gutes Jahr wird.
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Blick über Kitzingen bis zum Schwanberg: Für die Zukunft des Landkreises Kitzingen sieht niemand schwarz - ganz im Gegenteil. Foto: Foto: DIANA FUCHS
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So ein Jahreswechsel ist was Schönes. Er gibt uns die Gelegenheit, das Negative zu vergessen und mit Optimismus ins neue Jahr zu schauen. Wir haben vier Politiker aus der Region gebeten, folgenden Satz mit Leben zu füllen: „2018 wird gut, weil....“

Landrätin Tamara Bischof (Freie Wähler): Das Jahr 2018 wird gut, weil ich immer positiv denke und fest davon überzeugt bin, dass diese positive Grundeinstellung zum Gelingen vieler Projekte beitragen wird. Darüber hinaus stimmen wichtige Parameter wie Wirtschaftskraft und Arbeitslosenquote – gepaart mit einer grundsoliden und sparsamen Haushaltspolitik können wir voller Zuversicht die Herausforderungen der Zukunft angehen.

Wir haben auch 2018 wieder Einiges vor! Nach und nach müssen wir das Landratsamtsgebäude sanieren, 2018 steht unter anderem die Umgestaltung des Eingangsbereichs mit Info auf dem Plan. Natürlich werden wir auch im kommenden Jahr in den Straßenbau investieren und zu Beginn des Jahres am 2. Januar unseren neuen Wertstoffhof in Kitzingen in Betrieb nehmen.

Auch das Soziale behalten wir im Blick. Um die Integration unserer neuen Mitbürger zu erleichtern, planen wir einen Integrationslotsen anzustellen, der unter anderem unsere zahlreichen Ehrenamtlichen unterstützen soll. Apropos Ehrenamt: 2018 feiern wir fünf Jahre bayerische Ehrenamtskarte im Landkreis Kitzingen.

Feiern werden wir auch die Eröffnung unserer sieben neuen Wander- „TraumRunden“, über die wir uns nach dem großartigen Erfolg unserer ersten acht „TraumRunden“ freuen. Die Kulturzeichen stehen 2018 ganz im Zeichen unserer Gärten und wir können gespannt sein, welche neuen Blickwinkel sich hier auftun werden.

Auch die Sanierung unserer Klinik Kitzinger Land geht weiter zügig voran, nachdem der erste Bauabschnitt mit Neubau bereits eingeweiht werden konnte.

Sie sehen, den Damen und Herren Kreisräten, der Kreisverwaltung und mir wird nicht langweilig – wir stehen nicht still, sondern sind kontinuierlich im Einsatz für unser Kitzinger Land! Wir haben im Kreistag bereits wichtige Weichen für die Zukunft gestellt und werden immer weiter in die Infrastruktur unseres Landkreises investieren, so dass wir nicht nur gut bleiben, sondern immer besser werden.

Oberbürgermeister Siegfried Müller (Kitzingen, UsW): Das Jahr 2018 wird gut , weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach wie vor gut sind und die Investitionsbereitschaft auf sehr hohem Niveau anhalten wird. Weil mit der Fertigstellung von Kindertageseinrichtungen und des Schulerweiterungsbaues an der Grund- und Mittelschule Kitzingen-Siedlung der erforderliche Raumbedarf zur Verfügung stehen wird. Und weil mit dem Neubau des Schülerhortes unsere Kinder in eine moderne, kindgerechte Einrichtung umziehen können. Das Jahr wird gut, weil die Maßnahmen in den Marshall-Heights schneller als bisher angenommen vorangehen und weil es nach wie vor viele Bürgerinnen und Bürger gibt, die sich ehrenamtlich für unsere Stadt engagieren – sowohl im sozialen, kulturellen als auch sportlichen Bereich.

2018 wird gut, weil unsere ortsansässigen Betriebe mit ihrem erfolgreichen Wirken dafür sorgen, dass sich die Arbeitslosenquote nach wie vor auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen wird und die Steuereinnahmen stabil bleiben werden. Und: Weil wir eine motivierte Verwaltung haben, die vielfältige Aufgaben engagiert und mit viel Herzblut angehen wird.

Bürgermeister Dr. Werner Knaier (Wiesentheid, CSU): Was uns das neue Jahr alles bringt, kann zum Jahresanfang niemand sagen. Wir hoffen und wünschen uns gegenseitig, dass wir gesund bleiben und möglichst viele unserer Vorhaben umsetzen können. Unter diesen Voraussetzungen und mit Gottes Hilfe gehen wir in Wiesentheid 2018 in das Jahr unserer 1100-Jahrfeier, in dem wir der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 918 gedenken. Neben zahlreichen Veranstaltungen anlässlich des Jubiläums – es soll ein „Festjahr“ werden – haben wir uns in der Marktgemeinde wieder ein großes Investitionsprogramm vorgenommen. So wollen wir in der Städtebauförderung im Bereich Forstamtsstraße/Köglergasse nach der Wasserleitungs- und Kanalsanierung die Straße ausbauen. Daneben werden die konkreten Planungen zur Umgestaltung des Schlossplatzes, der Balthasar-Neumann-Straße und des Säulesmarktes vorangehen. Weitere Großprojekte stellen der Bau eines Kinderkrippenhaus als dritte Einrichtung unseres Kindergartens, die Erschließung eines weiteren Wohnbaugebietes und die ersten Ansiedlungen in unserem Gewerbegebiet „Mähling“ dar.

Auch im Bereich der Wasserleitungs- und Kanalsanierung sowie der Dorferneuerung sind wieder eine Reihe von Maßnahmen vorgesehen. Für all diese Projekte hat der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung einen Haushaltsplan mit einem Investitionsplan von 15 Millionen Euro beschlossen.

Dr. Otto Hünnerkopf (Landtagsabgeordneter, CSU): Das Jahr 2018 wird gut, weil ich überzeugt bin: Die Menschen wollen, dass es in Staat und Gesellschaft gut und konstruktiv weitergeht. Für die Politik beziehungsweise die Politiker bedeutet das, dass sich auf Bundesebene CDU/CSU und SPD jetzt zusammenraufen müssen, um eine handlungsfähige Regierung zustande zu bringen. Ich sehe da viele gemeinsame Ziele: Beide Parteien wollen eine Entlastung der Steuerzahler. Die Abschaffung des Solidaritätszuschlags, des „Soli“, halten Union und SPD für möglich. Beide wollen, dass künftig die Situation der Rentnerinnen und Rentner, die nur über eine kleine Rente verfügen, deutlich verbessert wird. Beide Parteien sehen Handlungsbedarf im Bereich der Pflege. Und auch eine noch bessere Unterstützung der Familien, gerade in der bedarfsgerechten Betreuung der Kinder, ist CDU/CSU und SPD ein wichtiges Anliegen.

Aus meiner Sicht wird es nicht möglich sein, jedem Teilzeitbeschäftigten einen Anspruch auf Vollbeschäftigung zuzusichern. Das müsste die SPD bei einigem Nachdenken selbst so sehen. Als Knackpunkt könnten sich die von den Unionsparteien geforderten Einschränkungen in der Asylpolitik erweisen. Wer aber in der letzten Kreistagsitzung vom Leiter des Jobcenters, Herrn Waigandt, hören musste, wie mühevoll die Eingliederung von anerkannten Asylsuchenden in den Arbeitsmarkt ist, der muss folgern, dass der Zuzug von Asylsuchenden begrenzt werden muss. Die Integrationsfähigkeit dieser Menschen in unsere Gesellschaft mit ihrem Leistungssystem gelingt eben nicht so schnell wie wir dies wünschten.

Ich bin mir sicher, dass sich meine Kollegen/innen im Bund ihrer Verantwortung bewusst sind: Gute Kompromisse sind jetzt gefordert, damit die Menschen in Deutschland wieder eine handlungsfähige Regierung erkennen können.

Was Bayern betrifft, bin ich seit unserer Entscheidung für die Doppelspitze Seehofer/Söder ebenfalls überzeugt, dass es gut weitergehen wird. Ich habe Markus Söder in unterschiedlichen Ämtern, vor allem als Umwelt- und Gesundheitsminister und zuletzt als Finanzminister erlebt. Er hat klare Vorstellungen und Ziele, die er konsequent verfolgt. Er fordert von seinen Kollegen/innen und Mitarbeitern äußersten Einsatz, bringt ihn aber selbst auch ein. Er wird die Weiterentwicklung Bayerns konsequent vorantreiben.

Auch für unseren Ministerpräsidenten Horst Seehofer bedeutet Politik in erster Linie Dienst an den Menschen. Er hat enorme Erfahrung und besitzt gerade auch im Bund höchste Anerkennung. Er kann als Bundesminister Deutschland und damit auch Bayern auch in hohem Alter noch wertvolle Dienste erweisen. Was unseren Stimmkreis Kitzingen betrifft, kann ich ebenfalls mit voller Überzeugung sagen: Das Jahr 2018 wird bestens weitergehen, weil die CSU mit Barbara Becker eine gute Nachfolgerin für mich im Amt des Landtagsabgeordneten zur Wahl stellt.

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