MARKT EINERSHEIM

Viele Ideen für die Aussichtshütte

Eine Ideenvielfalt erwartete die Markt Einersheimer Ratsmitglieder bei ihrer Sitzung am Mittwoch. Die Gemeinde will neben dem Wengertshäuschen in Sichtweite der Bundesstraße eine Aussichtshütte errichten.
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Nikolaus Knauf (links) und Rolf Lupold beäugten die Modelle der Würzburger Studenten für eine Aussichtshütte in den Weinbergen. Foto: Foto: Hess

Eine Ideenvielfalt erwartete die Markt Einersheimer Ratsmitglieder bei ihrer Sitzung am Mittwoch. Die Gemeinde will neben dem Wengertshäuschen in Sichtweite der Bundesstraße eine Aussichtshütte errichten und bekam dafür 26 Modellvorschläge geliefert.

Studenten der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt hatten sich in ihrem Studiengang die Aussichtshütte als Projekt vorgenommen und jetzt ihre Ideen in Mini-Modellen ausgestellt. Bürgermeister Herbert Volkamer sah das Projekt als „tolle Sache“ für die Gemeinde und „Möglichkeit, uns als Weinort aufzuwerten“ an.

Die Markt Einersheimer stellen sich eine Aussichtshütte für 30 bis 35 Personen vor, dabei soll es auch einen abgeschlossenen Raum geben und Weinproben möglich sein. Der Bürgermeister hatte zuletzt Gespräche mit Landschaftsarchitekt Thomas Wirth vom Büro arc.-grün und Kreisbaumeister Joachim Gattenlöhner geführt und die Vorplanung angeschoben.

Die Räte fanden Gefallen an manchen Modellen, doch sei auch die Finanzierbarkeit zu berücksichtigen. Herbert Volkamer rechnete mit einer Investition von 50 000 Euro, dazu sollen 50 Prozent Zuschuss aus einem Förderprogramm der Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim fließen. Die Räte votierten dafür, möglichst mehrere Ideen und Elemente zu einem Modell zu verbinden, um eine passgenaue Hütte zu bekommen.

Weitere Themen

• Volkamer schilderte, dass sich Beschwerden über die nicht ausreichende Beleuchtung in der Mehrzweckhalle häufen. Deswegen schlug er vor, die 30 Jahre alten Leuchten zu erneuern. Die Kosten belaufen sich auf 7500 Euro. Durch die neue Beleuchtung wird es mit über 300 Lux doppelt so hell.

• In Markt Einersheim haben sich 30 Bürger zu einem Asylbewerber-Arbeitskreis zusammengefunden. Die Einersheimer wollen den Flüchtlingen mehrere Angebote machen, sich zu integrieren. Kürzlich hatte es bei Ratsmitglied und Zahnarzt Bent Hanel einen gemeinsamen Zahnarzttermin gegeben. Ab dem 15. Februar bieten die Einersheimer auch einen Deutschkurs für Asylbewerber an und der Sportverein will sich den Flüchtlingen für sportliche Aktivitäten öffnen.

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