Schwarzach am Main
Kurios

Unterfranken: Lasterfahrer flüchtet vor Polizei und erzählt kuriose Lügengeschichte

Lasterfahrer überfährt Verkehrsinsel, beschädigt mehrere Verkehrszeichen und landet im Graben. Anschließend flüchtet der Fahrer zu Fuß und lügt Polizei an.
Artikel drucken Artikel einbetten
Lasterfahrer überfährt Verkehrsinsel, beschädigt mehrere Verkehrszeichen und landet im Graben. Anschließend flüchtet der Fahrer zu Fuß und lügt Polizei an. Symbolfoto:Ronald Rinklef
Lasterfahrer überfährt Verkehrsinsel, beschädigt mehrere Verkehrszeichen und landet im Graben. Anschließend flüchtet der Fahrer zu Fuß und lügt Polizei an. Symbolfoto:Ronald Rinklef
In der Nacht auf Freitag, kurz nach Mitternacht, befuhr laut Polizei ein 48-jähriger Fahrer eines Sattelzuges in Schwarzach die Bundesstraße 22 von Dettelbach kommend in Richtung Bamberg. Am dortigen Kreisverkehr überfuhr er die Verkehrsinsel, beschädigte mehrere Verkehrszeichen, sowie eine Leitplanke und kam anschließend im Straßengraben zum Stehen.

Der Fahrer machte sich zunächst zu Fuß aus dem Staub und konnte im Rahmen der Fahndung durch Polizeikräfte in den Nähe der Seen später aufgegriffen werden. Da er angab, nicht gefahren zu sein, und der angebliche Fahrer auf seiner Flucht in einen der Seen gesprungen zu sein, wurde ein Großaufgebot von Rettungskräften alarmiert, welche die Uferböschungen und die Seen nach dem angeblich flüchtigen Fahrer absuchten.

Als sich im Anschluss ein Zeuge bei der Polizei meldete, der den Unfall beobachtet hatte, und angab, dass sich nur ein Mann in dem Sattelzug befunden hatte, wurde die Suche eingestellt. Bei den Angaben des Fahrers handelte es sich offensichtlich um eine Schutzbehauptung, da dieser dem Alkohol reichlich zugesprochen hatte und ein Alkotest einen Wert von 1,32 Promille ergab.

Eine Blutentnahme, sowie die Einbehaltung einer Sicherheitsleistung waren die Folge. Die Bundesstraße 22 musste wegen den aufwendigen Bergungsarbeiten bis zum Freitagvormittag auf Höhe des Schwarzacher Kreisels komplett für den Verkehr gesperrt werden. Die örtlichen Feuerwehren aus Schwarzach, das technische Hilfswerk, sowie das BRK waren mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Der Gesamtschaden fiel mit zirka 6000 Euro eher gering aus.
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren