Geiselwind
Autobahn

Auto mit Familie rauscht auf A3 in Sattelzug: Mutter und Tochter teils schwer verletzt

Bei einem Unfall auf der A3 in Franken wurde eine junge Mutter schwer verletzt. Als das Auto ungebremst in das Heck eines Sattelzugs rauschte, saß die 30–Jähriger mit ihrer vier Jahre alten Tochter auf der Rückbank.
Artikel drucken Artikel einbetten
Am frühen Montagmorgen wurde eine 30-Jährige auf der Autobahn schwer verletzt. Warum das Auto, an dessen Steuer der Mann der Frau saß, auf den Sattelzug auffuhr, ist nicht bekannt. Symbolbild: Merzbach/News5
Am frühen Montagmorgen wurde eine 30-Jährige auf der Autobahn schwer verletzt. Warum das Auto, an dessen Steuer der Mann der Frau saß, auf den Sattelzug auffuhr, ist nicht bekannt. Symbolbild: Merzbach/News5

Am Montagmorgen fuhr ein 34-jähriger Auto-Fahrer, der auf der A3 in Richtung Frankfurt unterwegs war ungebremst auf einen Sattelzug auf. Wie die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried berichtet, wurde dabei die Ehefrau, die mit der gemeinsamen Tochter auf der Rücksitzbank saß, schwer verletzt.

A3: Tochter sitzt mit Mutter auf Rückbank - die wird schwer verletzt

Die vierjährige Tochter wurde dabei leicht verletzt. Gegen 03.45 Uhr fuhr der Familienvater mit seinem Audi auf der A3 in Richtung Frankfurt. Seine 30-jährige Ehefrau saß mit der gemeinsamen vierjährigen Tochter auf der Rücksitzbank. Aus noch ungeklärter Ursache fuhr der Mann dann ungebremst auf einen Sattelzug auf, der sich ebenfalls auf dem rechten Fahrstreifen befand. Während der Fahrer unverletzt blieb, verletzte sich seine Frau lebensgefährlich.

Bei einem anderen Unfall in Unterfranken wurden drei Menschen verletzt. Während das Unwetter wütete, stürzten Bäume auf die Autobahn. Einer traf ein fahrendes Auto.

Autobahn A3 muss teilweise gesperrt werden - Stau

Sie wurde gemeinsam mit der leichtverletzten Tochter in ein Würzburger Krankenhaus gebracht. Die Autobahn wurde wegen der Bergungsarbeiten zum Teil komplett gesperrt, sodass ein etwa 11 Kilometer langer Stau entstand. Ein Sachverständiger und die Feuerwehr aus Schlüsselfeld war mit sechs Fahrzeugen und 20 Einsatzkräften vor Ort.

 

Die Unfallursache ist jetzt Gegenstand der Ermittlungen der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried. Dem Familienvater wird jedoch ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung nicht erspart bleiben.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.