KITZINGEN

Umfrage: Faschingsfan oder -muffel?

Die "fünfte Jahreszeit" sorgt bei einigen für Glücksgefühle - andere hingegen würden sich am liebsten verkriechen. Wir haben in Kitzingen einmal nachgefragt.
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Symbole, Arrangements
Fasching, Symbolbild (Krapfen, Luftschlangen, Konfetti) Foto: Foto: CEATIVSTUDIO

Jetzt haben sie wieder Hochkonjunktur, die vielen Prunksitzungen und Faschingsveranstaltungen zur „fünften Jahreszeit“. Viele freuen sich darauf. In wochenlanger Vorarbeit werden Tänze und Sketche einstudiert, Büttenreden verfasst und Umzugswägen für die Faschingsumzüge kreiert.

Begeistert werfen sich Faschingsfans in bunte Kostüme, schunkeln mit Gleichgesinnten um die Wette und frönen ausgiebig dem Frohsinn. Andere können der „organisierten Heiterkeit“ dagegen überhaupt nichts abgewinnen. Sie machen um Karnevalssitzungen und Umzüge am liebsten einen großen Bogen und sind froh, wenn das letzte „Helau“ erklungen ist und endlich wieder Ruhe einkehrt.

Deshalb haben wir bei unserer Umfrage auf dem Kitzinger Marktplatz dieses Mal die Passanten gefragt: Lieben Sie den Fasching oder sind Sie eher ein Faschingsmuffel? Wie verkleiden Sie sich in diesem Jahr?
 

Heidi Strey, 48, Albertshofen:

Als meine Kinder noch klein waren, fand ich den Kinderfasching immer schön. Wenn sie sich verkleidet und ihren Spaß hatten, war das toll. Ich selbst bin eher ein Faschingsmuffel. Die ganze Maskerade liegt mir einfach nicht. Nur den Landkreisumzug schaue ich mir gerne an.
 

Antje Pöllot, 46, Sickershausen:

Ich bin ein Faschingsfreund, mein Mann ist ein Faschingsmuffel. Deswegen besuchen wir so gut wie nie Prunksitzungen. Für unsere Kinder veranstalten wir Zuhause Faschingspartys und wir gehen auch auf Umzüge. Vielleicht verkleide ich mich als Zebra.
 

Petra Federlein, 67, Sommerhausen:

Ich muss mich eigentlich schämen. Obwohl ich eine geborene Rheinländerin bin, bin ich eher ein Faschingsmuffel. Vielleicht habe ich früher zu viel gefeiert. Sollte ich wieder eine Faschingsveranstaltung besuchen, würde ich als Prinzessin gehen, als Kind durfte ich das nicht.


Marion Schwertl, 44, Kitzingen:

Wenn der Turnverein in meinem Heimatort Mainstockheim seinen Rosenmontagsball veranstaltet, sind wir regelmäßig mit dabei. Letztes Jahr habe ich mich als "griechische Göttin" verkleidet. Heuer weiß ich mein Kostüm noch nicht – das entscheide ich spontan.
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