Als ein besonderes Erlebnis für die Bürger sprach Bürgermeister Elmar Henke vom Besuch der internationalen Jury, die Sommerach beim Europawettbewerb „Entente Florale“ am Sonntag unter die Lupe nahm. „Das Ergebnis sehen wir sportlich“, sagte Henke in der Gemeinderatssitzung. Sein Stellvertreter Winfried Kraus spendete ihm ein Sonderlob für Planung, Organisation und Koordination im Vorfeld der Veranstaltung.

Erwähnt wurde auch das Engagement des Bauhofes, der Info-Vinothek, der Landfrauen und nicht zuletzt von Elisabeth Drescher mit ihrem Team. „Wir hätten uns nicht besser präsentieren können“, sagte Vizebürgermeister Kraus über die sonntägliche Veranstaltung. Sie fand mit einem Menü ihren Abschluss. Das werde die Kommission wohl nie vergessen, meinte Bürgermeister Henke.

Außerdem behandelte der Gemeinderat am Montagabend diese Themen:

• Ein erster Schritt zur Teilnahme am Breitband-Förderprogramm ist gemacht. Der Rat stimmte dem vorläufigem Kumulationsgebiet zu. Für den weiteren Ausbau des Breitbandnetzes wurde das Planungsbüro Dr. Först Consult aus Würzburg beauftragt. Festgelegt wurde das vorläufiges Kumulationsgebiet, also der Bereich, der verbessert erschlossen werden soll. Joachim Först Planungsbüro berichtete dem Gemeinderat über die Festlegung des vorläufigen Erschließungsgebietes. Es wird angestrebt, das gesamte Gemeindegebiet als Kumulationsgebiet festzulegen. „Das Ganze sei in Sommerach kein Problem“, sagte Förtsch. Auch die in Betracht gezogene Baulandserweiterung ist berücksichtigt. Bei dem Förderprogramm ist eine Mindestbandbreite von 30 Mbit notwendig, die Förderquote steigt von 20 auf maximal 80 Prozent.

• Schließlich ging es um die Geschäftsordnung. So stellte dritte Bürgermeisterin Maria Sauer den Antrag, die Niederschriften der Gemeinderatssitzungen als Verlaufsprotokoll zu führen und die Protokolle mit der Einladung zur nächsten Sitzung zuzustellen; auch per E-Mail auf Wunsch. Und: Es werden jetzt auch Redebeiträge von Ratsmitgliedern oder Bürgern im Vorbericht zum jeweiligen Beschluss aufgeführt. Eine Änderung der Geschäftsordnung sei dadurch aber nicht zu veranlassen, so der Ratsbeschluss.

• Zu zwei Anträgen gab es grünes Licht: Marliese Hausladen aus Dettelbach will im Anwesen Häckergasse 15 den Umbau und die Sanierung des Wohnhauses vornehmen und Bruno Henke plant die Sanierung von Sandsteingewänden in seinem Keller in der Winzerstraße 1.