RÖDELSEE

Türme ins rechte Licht rücken

Mit einem Beleuchtungskonzept will die Gemeinde Rödelsee Gebäude wie die beiden Kirchtürme und das Schloss abends optisch hervorheben.
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Viel los war beim Rödelseer Frühling am Sonntag. Das viel bessere Wetter als am Vortag lockte Menschen aus der gesamten Region und aus den Nachbarlandkreisen in die Winzergemeinde am Schwanberg. Foto: Gerhard Krämer

Mit einem Beleuchtungskonzept will die Gemeinde Rödelsee Gebäude wie die beiden Kirchtürme und das Schloss abends optisch hervorheben. Zunächst soll eine Entscheidung der GWF als Schlosseigner abgewartet werden, hieß es in der Sitzung des Gemeinderates. Walter Fuhrmann fand das Konzept zu aufwendig und warnte davor, sich mit anderen Kommunen messen zu wollen. Für Horst Kohlberger geht es sowieso nur um die Kirchtürme, denn für das Schloss sei die GWF zuständig.

Weitere Themen im Rat:

• Den Ausbauplan für das Dachgeschoss im Rathaus Fröhstockheim als Jugendraum nahm die Ratsrunde zur Kenntnis.

Kosten liegen vor

• Die Kosten für eine ELER-geförderte barrierefreie Ortsmitte Rödelsee mit Umgestaltung der Grünanlagen in der Crailsheimstraße belaufen sich auf 326 422 Euro. Der Gemeindeanteil liegt bei 169 579 Euro. Bürgermeister Klein will die Anwohner zunächst darüber informieren, dass für den Dorfgraben Anliegerbeiträge anfallen.

In Berufung

• In der gerichtlichen Auseinandersetzung mit dem Ingenieurbüro Kurt Balling (Erschließung Schlossberg) geht die Gemeinde in die Berufung vor dem Oberlandesgericht Bamberg.

• Der Gemeinderat änderte seine Gemeindeverfassung und gewährt Ratsmitgliedern, die das Ratsinformationssystem (RIS) nutzen, wegen des Verzichts auf Papierformen eine monatliche Aufwandsentschädigung von 25 Euro.

• In einer weiteren Entscheidung erließ der Gemeinderat eine erste Vorkaufsrechtssatzung für bestimmte Gebiete in Rödelsee und Fröhstockheim. Damit sollen die städtebauliche Entwicklung und die Ortsabrundung sicher gestellt werden.

Neu geregelt

• Die Zufahrt zu den Grundstücken der VR-Bank Kitzingen wird neu geregelt. Der Gemeinderat stimmte der Verlegung von der Adresse Im Grund auf den Flurweg östlich des Baugebietes zu, da sich so eine Verkehrsentlastung für Anwohner ergibt.

Genehmigung erteilt

• Das Unternehmen Knettenbrech und Gurdulic Franken darf eine Anlage zur zeitweiligen Ablagerung und Behandlung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen im Gewerbegebiet Am Gries betreiben. Es darf keine vermeidbare Geruchsimmission entstehen und nach 22 Uhr kein Lärm verursachender Betrieb erfolgen. Es gilt die TA Lärm für die angrenzende Wohnbebauung. Zudem müssen umliegende Grundstücke zur Vermeidung von Umweltschäden wöchentlich von losen Abfällen gereinigt werden.

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