NORDHEIM

Treue Wallfahrer legten wieder 160 Kilometer zurück

Sie sind wieder zurück: Die 50 Pilger aus Vierzehnheiligen. Zwei von ihnen waren sogar schon 25 Mal und öfter dabei. In Nordheim wurden sie feierlich empfangen.
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Einen herzlichen Empfang bereiteten die Nordheimer Bürger den Vierzehnheiligen-Wallfahrern, die nach ihrem viertägigem Fußmarsch am Freitagabend wieder in ihrem Heimatort eintrafen. Foto: Foto: Martha Braun

„Leise sinkt der Abend nieder und das Tagwerk ist vollbracht“: Mit dem gemeinsamen Schlusslied endete in der Pfarrkirche in Nordheim die viertägige Fußwallfahrt nach Vierzehnheiligen.

Unter den 50 Teilnehmern, die sich auf dem 160 Kilometer langen Weg begeben hatten, befand sich einmal mehr Pfarrer Pater Philippus Eichenmüller. „Es ist schön, dass immer wieder neue Pilger dazukommen“, sagte der Geistliche. In diesem Jahr waren es Doris Röllinger und Julian Paulus. Der 14-jährige Julian Paulus war jüngster Teilnehmer, sein Opa Emil Knoblach mit 73 Jahren der älteste Pilger.

Hannelore Kram schon zum 40. Mal dabei

Die Leistung von zwei Pilgern hob Pater Philippus heraus. Manfred Braun ist seit dem Jahr 2000 Wallfahrtsleiter und wurde für 25-malige Teilnahme ausgezeichnet. Eine besondere Ehrung erfuhr Hannelore Kram. Sie ist nach Ingeborg Rauch die zweite Frau in Nordheim, die sich 40 Mal an der Wallfahrt beteiligte. Für Kram gab es von den Wallfahrtsleitern Manfred Braun und Herbert Bergner eine Wallfahrtskerze und von den übrigen Teilnehmern Blumen. Mit Markus Zang und Johannes Sauer wurden zwei Pilger indes für siebenmalige Teilnahme geehrt.

Empfangen wurden die Wallfahrer am Freitagabend von den Dorfbewohnern am Ortseingang von Volkach kommend. Mit brennenden Kerzen und in Begleitung der Musikkapelle, deren Akteure ebenfalls aktive Wallfahrtsteilnehmer waren, zog man zur Kirche.

Die Nordheimer Wallfahrt, an der sich in diesem Jahr auch Pilger aus Tiefenstockheim, Volkach, Stadtschwarzach und Bergrheinfeld beteiligten, datiert im Übrigen aus einem Gelöbnis aus dem Jahre 1798.

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