Kitzingen
Theater

Tolle Verrücktheiten bei der Kitzinger Häckerbühne

Das Ensemble der Häckerbühne gibt es schon seit zehn Jahren. Zum Geburtstag hat das Ensemble eine Menge zu lachen für sein Publikum.
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Das Ensemble der Häckerbühne hat viel Spaß bei den Proben für sein Stück "Verrückte haben´s auch nicht leicht!"  Foto: Elli Stühler
Das Ensemble der Häckerbühne hat viel Spaß bei den Proben für sein Stück "Verrückte haben´s auch nicht leicht!" Foto: Elli Stühler
"Knieechen, Näschen, Öhrchen, Knieechen, Näschen, Öhrchen......".
Für einen Außenstehenden, der zur Probe der Häckerbühne kommt, sieht das schon komisch aus:

Jonas Doppelsteiner (Georg
Neuerer) und die Psychologin
Dr. Else Schoppenhauer (Maja
Fischels) sind mitten drin in ihren Konzentrationsübungen. Inmitten von Weißwürsten, Brezen, Kuchen, Häppchen und Getränken kringeln sich ihre Theaterkollegen vor Lachen. Regisseur Helmut Fuchs ist noch nicht ganz zufrieden mit der Szene: Er fordert noch mehr Konzentration. Und so machen sich die Laienschauspieler wieder ans Proben.

In diesem Jahr feiert die Häckerbühne Stadt Kitzingen e.V. ihr zehnjähriges Bestehen.


"Wir können auf eine Zeit voller Arbeit zurückblicken", sagt Fuchs. "Arbeit, die jedoch viel Spaß und Freude gemacht hat und die Gemeinschaft förderte." Zum Geburtstag gibt es eine turbulente und fröhliche Komödie. Titel: "Verrückte haben´s auch nicht leicht." Autor: Bernd Spehling. Am Freitag, 9. November, ist im Katholischen Dekanatszentrum in Kitzingen Premiere.

Die neue Inszenierung führt in eine Wunschwelt, die manche von uns kennen: Nicht mehr arbeiten zu müssen.
Manche würden dafür beinahe alles geben.


So auch Jonas Doppelstein, der sich die "Rabenwaldklinik - das Tor zu Ihrer Gesundheit", wie es verlockend in der Werbung steht, ausgesucht hat und fest entschlossen ist, den Ärzten in der Kurklinik das letzte Attest zu entlocken, das ihm den Weg in ein Leben ohne Arbeit ebnen soll: "Schließlich sind so richtig Verrückte im Berufsleben nicht mehr so zu gebrauchen".

Doch in der Rabenwald-Klinik ist es kaum möglich, die Verrücktheit der Patienten und des Personals zu überbieten.


Ob es Jonas Doppelstein letztlich gelingt, inmitten einer fragwürdigen Psychologin, einer hübschen Krankenschwester, einem Honorar versessenen Chefarzt, einem flippigen Zivildienstleistenden und merkwürdigen Leidensgenossen den Weg in ein Leben ohne Arbeit zu finden, wird das Publikum nach dem Klinikaufenthalt Doppelsteins herausfinden.
Vorher müssen die Darsteller allerdings ihre Proben weiter intensivieren. Fuchs betont, dass die jährlichen Aufführungen der Häcker-Bühne im Frühjahr und im Herbst Komödien, Klassiker oder Krimis sind. "Keine Bauerntheater oder Volkstücke." Die gute Gemeinschaft und der Spaß in der Truppe sollen auch weitere Jahre andauern. "Wir wollen dies auch für die Zukunft so halten und hoffen, dass unsere Arbeit auch weiterhin viel Freude bereitet", sagt er.

Termine Freitag, 9. November, und Samstag 10. November, um 19.30 Uhr sowie am darauf folgenden Wochenende 16. und 17. November ebenfalls um 19.30 Uhr und am Sonntag, 18. November, um 17.30 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Stadt Kitzingen und bei Optik Rohleder, Herrnstraße 7, sowie an der Abendkasse. Kategorie A 9 Euro; Kategorie B 7 Euro und Kategorie C 5 Euro.

Aufführungsort ist das Katholische Dekanatszentrum in der Schrannenstraße in Kitzingen, gegenüber der Alten Synagoge. Parkplätze gibt es kostenfrei in der Parkgarage am Main.
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