MARTINSHEIM

Toilette im Leichenhaus

Mit verschiedenen Anträgen beschäftigte sich der Gemeinderat Martinsheim in seiner Sitzung am Montagabend in der alten Schule in Martinsheim.
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Vorsicht! Langes Verweilen auf der Toilette belastet den Beckenboden – das kann die Entstehung von Hämorrhoiden begünstigen. Foto: Foto: F. Gabbert, dpa

Mit verschiedenen Anträgen beschäftigte sich der Gemeinderat Martinsheim in seiner Sitzung am Montagabend in der alten Schule in Martinsheim.

• Die Kirchengemeinde Unterickelsheim beantragte, bei der Renovierung eine Toilette im Leichenhaus einzubauen. Diese soll nur bei Bedarf geöffnet werden, zum Beispiel bei Beerdigungen oder Veranstaltungen in der Kirche. Die nächste öffentlich zugängliche Toilette ist derzeit im Feuerwehrhaus am anderen Ortsende. Der Gemeinderat stimmte dem Anliegen grundsätzlich zu – unter der Voraussetzung, dass der Aufwand nicht zu groß ist. Ein Wasseranschluss ist bereits vorhanden, es muss jedoch noch geprüft werden ob auch ein ausreichender Kanalanschluss existiert.

• Harald Keltsch aus Enheim beantragte die Errichtung eines Reitplatzes mit Koppelzaun und den Einbau eines Hoftores an seinem Grundstück am östlichen Ortsrand von Enheim. Auch eine Stützwand soll verlängert werden. Insgesamt ergibt sich eine Verbesserung des derzeitigen Zustandes, erklärte Bürgermeister Rainer Ott. Der Vorbesitzer hatte die Stützwand mit ungeeigneten Materialien und ohne Genehmigung errichtet. Die Ratsmitglieder stimmten dem Vorhaben zu.

• Der Antrag zur Aufstellung von Sammelcontainern für Kleiderspenden in den Ortsteilen Enheim, Gnötzheim und Unterickelsheim durch die Firma Caritex GmbH wurde abgelehnt. In den Ortsteilen sammelt die jeweilige Landjugend zweimal jährlich Kleiderspenden, weshalb ein Container derzeit nicht nötig ist. Auch gibt es häufig Kleiderbedarf für Flüchtlinge. Außerdem steht in Martinsheim bereits ein Sammelcontainer, der genutzt werden kann, falls jemand nicht auf den Sammeltermin warten will, so die Meinung des Gemeinderates.

• Im Schwimmbad in Gnötzheim ist die neue Mess- und Regeltechnik erfolgreich im Einsatz, informierte der Bürgermeister. Für den 10. Juli ist eine Feier mit Festgottesdienst zum 40-jährigen Bestehen des Bades geplant.

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