GEISELWIND

Tödlicher Unfall: Gaffer verursachen 15 Kilometer langen Stau

Während Rettungskräfte sich am Freitag bei Geiselwind um Verletzte kümmerten, holten auf der Gegenfahrbahn viele Schaulustige ihre Handys zum Bildermachen hervor.
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Gaffer wie dieser Lkw-Fahrer verursachten auf der A3 bei Schlüsselfeld einen kilometerlangen Stau. Foto: Berthold Diem
Bei dem tödlichen Verkehrsunfall auf der A3 zwischen Geiselwind (Lkr. Kitzingen) und Schlüsselfeld am Freitag verursach ten schaulustige Verkehrsteilnehmer auf der Gegenfahrbahn einen Stau, der sich auf einer Länge von bis zu 15 km erstreckte.

Erschreckend dabei war wieder die Tatsache, dass viele der Gaffer aus dem geöffneten Fenster mit dem Handy das Unfallgeschehen ablichteten. Allerdings waren es nicht nur LKW- und PKW-Fahrer, die sich an dem Szenario ergötzten.

Auch Frauen auf dem Beifahrersitz und selbst einige Kinder auf dem Rücksitz machten im Vorbeifahren Aufnahmen von der Unfallstelle. Zwei der abgelichteten Brummifahrer taten sich besonders hervor: Sie nahmen beide Hände vom Lenkrad ihres LKW, um ihr Handy beidhändig bedienen zu können.

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