Nordheim am Main

Terroir f Projekt löst Diskussionen aus

Noch ist der Bau des magischen Ortes in Nordheim nicht beschlossene Sache
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In der Sitzung des Gemeinderates Nordheim hatten die Räte Diskussionsbedarf über das geplante „Terroir f“ Projekt, das im Bereich des Wegkreuzes oberhalb des Nordheimer Friedhofes inmitten von Weinbergen erbaut werden soll. Wie berichtet, wurde dieses Vorhaben vor einigen Wochen von Landschaftsarchitekt Thomas Wirth vom Kitzinger Architektenbüro Arc. Grün in einer Sitzung vorgestellt. „Die Stufen zum Weingenuss“, so lautete das Motto, unter dem der magische Ort für Touristen und Weinfreunde in Nordheim geschaffen werden soll.

Ob das Bauprojekt, zumindest in diesem Jahr noch zum Tragen kommt, steht derzeit in den Sternen. Nicht nur das Baukonzept als solches, insbesondere die Finanzen spielen bei Verwirklichung des magischen Ortes eine gewichtige Rolle. Bekanntermaßen steht für das Projekt eine Kostensumme in Höhe von etwa 170 000 Euro im Raum. Ralf Bäuerlein und Bernd Sauer brachten den derzeit extrem belasteten Haushalt ins Gespräch und Michael Christ und Peter Rudloff befanden, „das Ganze nicht über das Knie zu brechen“. Dritter Bürgermeister Bernhard Fiehl schlug vor, doch das bestehende Kreuz mit in die Planung mit einzubeziehen. Letztendlich kam man zu dem Entschluss, in eine der nächsten Sitzungen mit dem zuständigen Architekten erneut über das Projekt zu beraten und dann einen Beschluss herbeizuführen.

Weitere Punkte im Nordheimer Gemeinderat:

•?Nicht für dringend notwendig befand das Ratsgremium den Antrag eines Nordheimer Bürgers, „doch ein kommunales Förderprogramm für den Altort zu beschließen“. „Für was sollen wir ein Förderprogramm aufstellen, unsere Gebäude sind zu 95 Prozent genutzt“, sagte Dietmar Rohmfeld. Und Bürgermeister Braun fügte hinzu: „Im Altort gibt es keinen Leerstand, da machen wir kein extra Fass auf“.

•?Für die am 21. April stattfindende Rekordweinprobe mit 1100 unterschiedlichen Weinen werden laut Touristikratsprecher Dietmar Rohmfeld noch dringend Helfer gesucht. „Wir sollten schauen, dass wir diese Veranstaltung voll unterstützen“, sagte Braun und bat um Unterstützung für diese Aktion im Jubiläumsjahr.

•?Im Hinblick auf die Angleichung des Pachtzinses für verpachtete Gärten der Gemeinde Nordheim soll in der Verwaltung nachgefragt werden, welche Erhöhung die Gemeinde maximal beschließen kann. Angedacht war zunächst die Erhöhung des Pachtzinses von 5 auf 10 Cent pro Quadratmeter.

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