WIESENTHEID

Tanzgala: Wenn sich Akrobatik mit Anmut vereint

Die siebte Auflage der Tanzgala zeigte, dass die Tanzsportabteilung des TSV/DJK Wiesentheid einen besonderen Stellenwert hat. 700 Zuschauern hat's gefallen.
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Erster großer Auftritt: Das Schautanz-Duo Anna Krämer und Zoe-Emilia Ruppert (TSV/DJK Wiesentheid). Aus dem „Dschungelbuch“ boten sie „Mogli und die Schlange.“ Foto: Foto: Andreas Stöckinger
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Die siebte Auflage der Tanzgala zeigte, dass die Tanzsportabteilung des TSV/DJK Wiesentheid einen besonderen Stellenwert hat.

Die Wiesentheider, die in den letzten Jahren bereits zahlreiche Titel – bis zum Europameister – gewannen, machten nicht nur Werbung in eigener Sache. Sie präsentierten außerdem Gastgruppen und Solisten, die den rund 700 Zuschauern einen abwechslungsreichen Abend bescherten.

Heraus ragte bei den Gästen die ungewöhnliche Nummer von Martina Gehrer. Die Künstlerin beeindruckte das Publikum mit Kunststücken an einem von der Hallendecke herunter hängenden Tuch. Die Solo-Artistin gefiel mit einer Mischung aus Akrobatik, Kraft und Anmut.

„Das war wirklich atemberaubend“, fand nicht nur Moderatorin Sarah Richmond. Oder das Finale, bei dem die Schautanzgruppe der TSG Künzell ausdrucksstark mit einer aufwändigen Choreographie und tollen Kostümen das Musical „Titanic“ präsentierte.

Gastgeberinnen sorgten für Furore

Die Gastgeberinnen sorgten vor allem mit ihrem Aushängeschild, dem Jugendschautanz „Hot Magic“, für Furore. Dazu zeigten drei Schautanz-Duos, sowie zwei Solos, dass viel Potenzial im Nachwuchs steckt.

Das Programm bot vieles: ob Cheerleading, Rock'n'Roll, Pole Dance, oder auch eine Hip-Hop-Nummer. Auch die „Candy Puppets“ aus Abtswind bereicherten die Gala.

„Ein gelungener Abend, da war für jeden etwas dabei“, zog Abteilungsleiterin Rebecca Bätz hinterher eine zufriedene erste Bilanz. Es gehe bei dem alle zwei Jahre ausgerichteten Abend darum, die Abteilung vorzustellen, das neue Programm zu zeigen, aber auch, Tanzen für Kinder und Jugendliche schmackhaft zu machen. Viel Arbeit steckte im Vorfeld in der Organisation, wie auch im Abend selbst, über 100 freiwillige Helfer trugen zum Gelingen bei.

Großer Abend für die Kleinen

Besonders für die Kinder war es der große Abend. Den Anfang durften dabei mit den Vier- bis Siebenjährigen der „Magic Littles“ die Kleinsten der Sparte machen, die stolz ihre ersten Tanzschritte auf der großen Bühne zeigten.

„Wir können zufrieden sein, es hat doch alles gepasst. Für uns ist das eine gute Übung“, fand mit Kristina Nuß eine der insgesamt sieben Trainerinnen. Für sie und die Wiesentheider kann die Tanzsport-Saison nun kommen.

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