SULZFELD

Sulzfelder Krone geht an Madeline

Die Sulzfelder haben seit Samstag eine neue Weinprinzessin. Die 20-jährige Madeline Metzger übernahm die Krone von Alisa Hofmann.
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Blumen und viel Beifall gab es für Sulzfelds neue Weinprinzessin Madeline Metzger (Mitte), ihre Vorgängerin Alisa Hofmann (links) und die Fränkische Weinkönigin Christina Schneider. Foto: Foto: Hartmut Hess

Die Sulzfelder haben seit Samstag eine neue Weinprinzessin. Beim erstmals vom Weinbauverein veranstalteten Weingenuss-Wochenende übernahm die 20-jährige Madeline Metzger die Krone von Alisa Hofmann, die in den vergangenen zwei Jahren den Sulzfelder Wein vertreten hatte.

Madeline Metzger ist Fachangestellte für Tiermedizin und fasste den Entschluss, Weinprinzessin werden zu wollen, bei einem Spaziergang mit ihren Hunden in den Sulzfelder Weinbergen. Zum Wein hat sie schon von Kindesbeinen an Kontakt, war doch ihr Vater Robert Metzger GWF-Winzer im Nebenerwerb und ihr Onkel Arno Augustin führt ein prämiertes Weingut.

Reiten und Fagott

In ihrer knapp bemessenen Freizeit geht Madeline Metzger gerne mit ihren Hunden Gassi, hat eine Reitbeteiligung und spielt Fagott im Jugendorchester des Heimat- und Fremdenverkehrsvereins.

„Sie war in den vergangenen zwei Jahren über 200 Mal für uns im Einsatz“, lobte Ewald Seitz die abgekrönte Alisa Hofmann, die hochrechnete, insgesamt 11 460 Kilometer unterwegs gewesen war. „Du hast unsere Gemeinde hervorragend repräsentiert“, schloss sich Bürgermeister Gerhard Schenkel den Dankesworten an.

Kitzingens Hofrat Alexander Nuss dankte Alisa Hofmann im Namen der Kitzinger Tourist-Information und die ehemalige Gärtnerkönigin aus Etwashausen, Birte May, versicherte, dass die Hofstaats-Majestäten immer viel Spaß mit Alisa Hofmann gehabt hätten. „Sie war unsere Selfie-Königin“, verriet Birte May und versicherte, dass sie Alisa Hofmann künftig im Hofstaat vermisst werde. Alisa Hofmann dankte den Winzern, dem Weinbauverein und ihrer Familie für die Unterstützung während ihrer Amtszeit, die sie mit einer Bilderserie Revue passieren ließ.

„Warum sollen unsere Winzer nicht einmal im Jahr ihre exquisiten Weine zum Probieren anbieten? Darauf gibt unser erstes Weingenuss-Wochenende die beste Antwort“, erklärte Ewald Seitz vor Hunderten Gästen im Schatten des historischen Rathauses. „Wenn Sie auf der Suche nach Genuss sind, dann sind Sie hier richtig und Sie werden hier alles finden, was Ihr Weinherz begehrt“, sagte die Fränkische Weinkönigin Christina Schneider.

Ein weiterer Glanzpunkt

Bei einer Krönungsfeier werde bewusst gemacht, wie wichtig die Weinprinzessinnen für Franken und den Wein sind. „Nur wer genießt, der unterscheidet“, bemerkte der Präsident des Fränkischen Weinbauverbandes, Artur Steinmann. Er bezeichnete Sulzfeld als Weinort, wie man ihn sehen wolle mit seinen hervorragenden Weinen, der bauhistorisch wertvollen Substanz in den vielen Gassen und Winkeln. Gerhard Schenkel deklarierte das Weingenuss-Fest als weiteren Glanzpunkt im Sulzfelder Festreigen.

Der Weingenuss kam bei seiner Premiere gut an und Ewald Seitz, der sein Amt im vergangenen Jahr angetreten hatte, sah sich bestätigt im Engagement, dieses neue Fest zu organisieren. Die vielen kulinarischen Köstlichkeiten, erlesenen Tropfen und die gute Unterhaltung durch das Jugendorchester kumulierten sich zu einer ansprechenden Mixtur, die Genüsse bescherte.

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