TRIATHLON

Von Jedermann bis Landesliga

Veranstalter Dieter Göpfert ist auch bei der 8. Auflage mit der Resonanz sehr zufrieden.
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Anspruchsvolle Strecken warten auf die Triathleten bei ihrer zweiten Disziplin, dem Radfahren. Foto: Foto: Hans Will

Er ist mittlerweile nicht nur für die drei Schirmherren, Kitzingens Landrätin Tamara Bischof, ihren Würzburger Kollegen Eberhard Nuß und Kitzingens Oberbürgermeister Siegfried Müller, das sportliche Sommer-Ereignis in Kitzingen: der Main-Post-Mainfranken-Triathlon. Ob der Main diesen Samstag bei der 8. Auflage wirklich „brennen“, oder „kochen“ wird, wie es auf der Internetseite des Veranstalters steht? Veranstalter Dieter Göpfert muss etwas schmunzeln. Bei ihm kribbelt es schon ein bisschen, gibt er zu. Er ist guter Dinge, was das Spektakel aus Schwimmen, Radfahren und Laufen angeht. „Wir sind schon bei über 600 Anmeldungen und damit fast ausgebucht! Einige Plätze habe ich noch frei für Leute, die sich kurzfristig zur Teilnahme entschließen.“

Göpfert rechnet mit einigen Nachmeldungen bei seinem „Triathlon mit dem besonderen Flair“, wie die Veranstaltung im Internet angekündigt wird. Er legt auch viel Wert darauf, dass es „eine Sport-Veranstaltung für jedermann“ ist. „Bei uns ist jeder willkommen, egal ob Anfänger oder Profi. Auch in der Staffel kann man sich mit der Leidenschaft Triathlon anfreunden und seine ersten Erfahrungen sammeln“, heißt es in der Ausschreibung.

Nicht nur Top-Leute sollen sich messen, so Göpfert, der Erste wie auch der Letzte seien ihm gleichermaßen wichtig.

Angeboten werden die olympische Distanz (1670 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und zehn Kilometer Laufen) und der Volkstriathlon (600 m-Schwimmen, 20 km Radfahren, fünf km Laufen). Beide Disziplinen können auch als Staffel mit mindestens zwei Teilnehmern absolviert werden.

Die vermeintlichen Top-Leute dürften in der Landesliga-Wertung an den Start gehen. Für sie gelten die Anforderungen des Volkstriathlons. Die Teilnehmer der Landesliga Nord müssen einen Startpass der Deutschen Triathlon-Union vorlegen und sich an eine spezielle Wettkampfordnung halten. Schnellster war hier im Vorjahr der Regensburger Jürgen Baumann (59:11 Minuten). Beim Volkstriathlon schaffte der Würzburger Felix Bregenzer mit 57:29 Minuten sogar eine noch bessere Zeit. Bei der olympischen Distanz blieb der Beste im Vorjahr, Markus Unsleber aus Würzburg, knapp unter zwei Stunden.

Los geht es für alle im Main. Die lange Variante schwimmt ab dem in Richtung Mainstockheim gegenüber dem blauem Haus gelegenen Sandstrand. Beim Volkstriathlon und der Landesliga Nord erfolgt der Start weiter in Richtung Stadtkern, am Bootshaus des Rudervereins. Richtig rund geht es meistens in der Wechselzone, die wieder im Bereich hinter der Synagoge sein wird.

Die Radstrecke verläuft wie beim letzten Mal. Die lange Strecke wird als „selektiv und sehr schön“ beschrieben. Sie geht von Kitzingen aus am Main entlang in Richtung Sulzfeld, Marktsteft, Segnitz, dann durch Frickenhausen, schließlich über Erlach, Sommerhausen, Eibelstadt und Kaltensondheim wieder zurück nach Kitzingen. Die kürzere Variante führt von Sulzfeld aus nach Kaltensondheim und ins Ziel. Gelaufen wird in Kitzingen, am Fluss entlang. Das Ziel befindet sich wieder auf der Promenade am Main.

Die Zuschauer werden vor allem in Kitzingen die Athleten anfeuern. „Es wäre schön, wenn auch viele an die Radstrecke kommen, etwa am Berg in Sulzfeld, in Frickenhausen oder eben nach Eibelstadt zu der Steigung“, wünscht sich Dieter Göpfert.

Optimistisch gibt er sich, was das Wetter betrifft. Wurde das Rennen im Vorjahr zu einer regelrechten Hitzeschlacht, dürften die Temperaturen diesmal erträglicher sein. Die Regenwahrscheinlichkeit ist nach Aussage von Göpfert sehr gering. Um das Ganze zu stemmen, sind wieder über 150 Helfer im Einsatz. Für einen Farbtupfer sorgt die Samba-Gruppe aus Eibelstadt, die ein bisschen brasilianisches Olympiagefühl nach Kitzingen bringt.

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