HANDBALL: LANDESLIGA

Volkach lässt sich nicht unterkriegen

Dass der Aufsteiger nicht gleich wieder absteigen will, lässt er mittlerweile auch vermeintlich stärkere Gegner spüren. Dadurch wächst das Selbstbewusstsein.
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Hannah Wagenhäuser war mit sieben Treffern die erfolgreichste Volkacher Werferin beim Punkte gegen Günzburg. Foto: Foto: Hans Will

Landesliga Nord Frauen

 

HC Sulzbach-Rosenberg – TS Herzogenaurach II 21:33  
Post SV Nbg – SV Obertraubling 27:33  
HSG Volkach – VfL Günzburg 27:27  
SC Schwabach – TV Gundelfingen 28:24  
HSG Pleichach – HSG Mainfranken 26:30  
ESV Regensburg II – DJK Rimpar 26:30  
MHV Schweinfurt – TSV Winkelhaid 17:35  

 

 

1. (1.) TSV Winkelhaid 17 14 2 1 471 : 377 30 : 4  
2. (2.) VfL Günzburg 17 12 2 3 498 : 376 26 : 8  
3. (3.) DJK Rimpar 17 11 2 4 386 : 333 24 : 10  
4. (4.) SC Schwabach 17 10 1 6 395 : 384 21 : 13  
5. (5.) HSG Mainfranken 18 10 1 7 442 : 423 21 : 15  
6. (6.) TS Herzogenaurach II 18 9 2 7 420 : 402 20 : 16  
7. (7.) Post SV Nbg 18 8 1 9 441 : 462 17 : 19  
8. (8.) HC Sulzbach-Rosenberg 18 8 0 10 389 : 419 16 : 20  
9. (9.) HSG Pleichach 18 6 4 8 401 : 426 16 : 20  
10. (11.) SV Obertraubling 18 7 1 10 374 : 390 15 : 21  
11. (10.) ESV Regensburg II 17 7 0 10 395 : 387 14 : 20  
12. (12.) HSG Volkach 18 4 4 10 389 : 443 12 : 24  
13. (13.) TV Gundelfingen 18 4 0 14 387 : 432 8 : 28  
14. (14.) MHV Schweinfurt 17 3 0 14 318 : 452 6 : 28  

 

HSG Volkach – VfL Günzburg 27:27 (13:14). Ein beachtliches Unentschieden erreichten die in der Rückrunde noch sieglosen Volkacherinnen gegen Günzburg. Von einem „gewonnenen Punkt“ berichtete HSG-Trainer Marcus Müller nach dem Heimspiel gegen den in Bestbesetzung angetretenen Tabellenzweiten. „Unser Trend zeigt ganz klar nach oben. Wir haben uns nicht unterkriegen lassen.“ Die Moral seiner Mannschaft stellte er in den Mittelpunkt, nachdem sie fast die komplette Spielzeit einem Rückstand nachlaufen musste. Der fiel mit 3:8 bereits anfangs hoch aus, doch holte Volkach bis zum 14:14 auf. Zwar zog der Gegner wieder mit vier Toren davon, doch bewiesen die Gastgeberinnen Kampfgeist und glichen erneut aus (22:22). In einem offenen Schlagabtausch lagen beide Mannschaften abwechselnd vorne. Alexandra Liebenstein erzielte sieben Minuten vor Spielende Volkachs erste Führung (26:25). „Das war eines unserer besten Spiele in dieser Saison“, freute sich Müller und blickte voraus: „Nach der Faschingspause geht es für uns so richtig los.“ Nach den Leistungen der letzten zweieinhalb Spiele mit Zuversicht.

Volkach: Wagenhäuser 7, Krämer 7/3, Hämmerlein 4/2, Sahlmüller 2, Schuster 2, Werner 2, Liebenstein 1, Jäcklein 1, Scheller 1. Günzburg: Götz 11/4, Jahn 6/4, Harder 4, Stoll 2, Porkert 2, Deutschenbauer 1, Kovacs 1.

HSG Pleichach – HSG Mainfranken 26:30 (13:12). „Es läuft!“ So lässt sich derzeit die Lage bei Mainfrankens Frauen zusammenfassen. In Bergtheim setzten sie ihre makellose Rückrundenbilanz fort und erzielten ihren fünften Sieg. „Wir haben uns das Glück verdient“, stellte Trainerin Stefanie Placht fest, da ihre Mannschaft in der ersten Halbzeit noch nicht konsequent genug in der Abwehr agierte. „Wir haben ohne Leidenschaft, ohne Einsatz gespielt und dem Gegner zu leichte Tore ermöglicht“, führte die Übungsleiterin aus. Pleichach brachte diese Nachlässigkeit aber nur einen knappen Vorsprung, der mit den ersten beiden Würfen nach dem Seitenwechsel schon wieder zugunsten der Gäste gedreht war. „In der zweiten Halbzeit haben wir das Spiel bestimmt, uns aber dennoch nicht vorentscheidend abgesetzt“, sagte Placht, nachdem sie die vorherigen Versäumnisse in der Pause angesprochen hatte. Pleichach holte auf, aber der Ausgleich fiel nicht mehr. Placht hob hervor, dass alle Spielerinnen zum Einsatz kamen und mindestens zwei Tore erzielten. (jst)

Pleichach: Theresa Wald 6, Königer 6/1, Guggenmoos-Schreyer 4, Baumeister 4/1, Fuchs 2, Müller 2, Alexandra Wald 1, Katharina Wald 1. Mainfranken: Melanie Meyer 6/4, Geuder 4, Flohr 4, Geißler 3, Golm 3, Coccorullo 3, Ebner 3, Julia Meyer 2, Knauer 2.

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