FUSSBALL: BAYERNLIGA

Über Abtswinds Neue wird schon spekuliert

Zwei Spieltage vor Schluss kann der Aufsteiger befreit spielen, und so konzentriert sich das Interesse auf die neue Saison. Aus Lengfeld soll ein spielender Co-Trainer kommen.
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Bayern Kitzingen in Favoritenrolle

Der letzte Auswärtssieg der Abtswinder (12. Platz/39 Punkte) ist nun genau ein halbes Jahr her. Am 11. November gewannen die Grün-Weißen 2:1 in Vach. Seither gab es in der Fremde vier Niederlagen und ein Remis. In Ansbach (9./42) soll es nun wieder zu einem Auswärtserfolg reichen. „Nach dem Klassenerhalt können wir befreit aufspielen“, sagt Trainer Mario Schindler und bemängelt: „Zuletzt hat das generelle Auftreten auswärts nicht gestimmt. Wir waren zu sorglos.“

Auch nach der sportlichen Qualifikation für eine zweite Bayernliga-Saison dürfte es noch ausreichend Motivation geben. So hätte der Klub mit noch zwei Siegen gute Chancen, am Ende einen einstelligen Tabellenplatz zu belegen. „So der so wollen wir uns ordentlich aus der Saison verabschieden“, sagt Schindler, der neben den Langzeitausfällen vermutlich auf Lukas Wirth und sicher auf den rotgesperrten Philipp Hummel verzichten muss. Dafür kehrt Sven Giebfried in den Kader zurück. Überragender Ansbacher Spieler ist Patrick Kroiß: Der 24-Jährige bringt es auf beachtliche 20 Torvorlagen und noch 13 eigene Treffer.

Was die Planung für die neue Saison angeht, hält man sich beim TSV Abtswind noch bedeckt. Bislang war nur bekannt, dass Schindler und ein Großteil seiner Spieler weitermachen werde und Cristian Fischer zu Bayern Hof geht; nun ist durchgesickert, dass Igor Mikic vom Landesligisten TSV Lengfeld wohl als spielender Co-Trainer kommt. Der 34-jährige Stürmer bringt es auf 181 Tore in 237 Einsätzen in der Landes- und Bezirksliga.

Nur dreimal für Abtswind getroffen hat der vor der Runde von der „U 23“ der Würzburger Kickers gekommene Stürmer Pascal Jeni. Ob das für eine Vertragsverlängerung reicht? Auch zu dieser Personalie gibt es offiziell keine Aussage. Beim letzten Heimspiel am Samstag (18. Mai) gegen Großbardorf dürfte etwas mehr Licht ins Dunkel kommen.

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