GOLF: BAYERISCHE MEISTERSCHAFT

Triumph für Mainsondheims Minis

Mainsondheims Nachwuchs glänzt unter Bayerns Besten und holt nicht nur den Mannschaftstitel. Der Verein gratuliert sich zu einem „glücklichen Händchen“.
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Mit dem bayerischen Meistertitel in der Jugendklasse bis 12 Jahren belohnten sich (von links) Philipp Wohner, Rebecca Bornhorst, Antonin Meier und Enno Schäfers vom Golfclub Schloss Mainsondheim. Foto: Foto: Hartmut Hess

Knapp, aber verdient: So kommentiert Harald Lutz, Jugendleiter des Golfclubs Schloss Mainsondheim, den bayerischen Meistertitel seiner Mini-12-Mannschaft. Dem Mainsondheimer Quartett Enno Schäfers, Rebecca Bornhorst, Philipp Wohner und Antonin Meier gelang sogar der totale Triumph, denn Meier glänzte auch noch als Bruttobester (16 Bruttopunkte) beim bayerischen Mini-Team-Cup. Rebecca Bornhorst setzte sich mit 28 Nettopunkten nach der Stableford-Wertung an die Spitze der Nettowertung.

Die Mainsondheimer waren mit guten Chancen zum Finalturnier nach München-Eichenried gereist und schlugen sich auf der „Open9-Eichenried“ prächtig. Freilich kam der Erfolg nicht von ungefähr, denn das Quartett hatte sich nach fünf Vorturnieren unter hundert Mannschaften aus ganz Bayern auf Platz zehn für das Finale qualifiziert. „Es herrschte Spannung bis zum letzten Put“, schildert Harald Lutz das Geschehen in Oberbayern. Doch weder die Mannschaften aus renommierten Vereinen noch die Konkurrenten vom Golfclub Würzburg standen am Ende ganz oben auf dem Siegerpodest, sondern die Außenseiter aus Mainsondheim.

„Da hatten wir ein glückliches Händchen“, zog Thomas Bohnet ein zufriedenes Fazit. „Wir haben die Vier nach Trainingseifer und Turnierergebnissen ausgesucht“, erzählt der Golflehrer, der durch den Erfolg seine Arbeit mit den Kindern bestätigt sieht. In Eichenried gab es bei vier Spielern pro Mannschaft ein Streichergebnis auf der Neun-Loch-Anlage. Während Rebecca Bornhorst mit 28 Nettopunkten herausragte, spielten die drei Jungs alle 21 Nettopunkte, was die mannschaftliche Geschlossenheit der Schützlinge von Harald Lutz belegte. Die Mainsondheimer siegten mit 70 Nettopunkten vor dem GC Vilsbiburg (68) und dem GC Würzburg (66).

„Es war gut, dass unser Trainer davor noch mal Pitchen mit uns geübt hatte“, sagt Philipp Wohner, der mit zehn Jahren der Jüngste in der Siegermannschaft war. Während Wohner, Bornhorst und Schäfers erstmals eine bayerische Meisterschaft bestritten haben, besitzt Antonin Meier in dieser Hinsicht schon größere Erfahrung. Der frisch gebackene Jugend-Clubmeister absolvierte bereits seine vierte Landesmeisterschaft und hatte im Jahr 2012 als Brutto-Bester der unter Zehnjährigen schon einen schönen Erfolg gelandet.

Bei der süddeutschen Meisterschaft auf der Anlage des GC Reischenhof tat sich Antonin Meier am ersten Tag auf ihm unbekannten Terrain schwer und lag mit 79 Schlägen nach einem „Kennenlerntag“, wie er meinte, auf dem zwanzigsten Platz unter 28 Startern.

Der zweite Tag lief für ihn viel besser. Er spielte mit 68 Schlägen elf besser als am Vortag und belegte mit insgesamt 147 den elften Platz im Gesamtklassement. Der Großlangheimer war viertbester bayerischer Teilnehmer und verbesserte sein Handicap auf 12,5. Für Rebecca Bornhorst war es das erste große Turnier. Schon allein die Qualifikation ist deshalb als Erfolg zu werten. In der Altersklasse bis zehn Jahren beendete sie die Meisterschaft nach zweimal neun Löchern auf verkürztem Platz auf Rang 14 unter 17 Teilnehmerinnen.

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