SCHACH: UNTERFRANKENLIGA

Steinhauser weist Prichsenstadt den Weg

Im Schnelldurchgang fertigt Thomas Steinhauser seinen Lohrer Konkurrenten ab. Damit gibt er den Kollegen die Richtung vor für einen wichtigen Erfolg.
Artikel drucken Artikel einbetten

Unterfrankenliga

 

SK Mainaschaff – SC Obernau 2,0 : 6,0  
SB Versbach – Aschaffenb.Schweinheim 2,0 : 6,0  
SC Kitzingen 05 II – SC Bad Königshofen 1,5 : 6,5  
SK Mömbris – SK Klingenberg II 4,5 : 3,5  
SC Prichsenstadt – SK Lohr 5,0 : 3,0  

 

 

1. (2.) SC Obernau 5 4 1 0 25,0 9  
2. (3.) SK Mömbris 5 4 0 1 23,0 8  
3. (1.) SK Mainaschaff 5 3 1 1 25,5 7  
4. (4.) Aschaffenb.Schweinheim 5 2 3 0 23,0 7  
5. (7.) SC Prichsenstadt 5 2 0 3 20,0 4  
6. (5.) SB Versbach 5 2 0 3 18,5 4  
7. (9.) SC Bad Königshofen 5 2 0 3 18,0 4  
8. (6.) SC Kitzingen 05 II 5 2 0 3 17,5 4  
9. (8.) SK Lohr 5 1 0 4 15,0 2  
10. (10.) SK Klingenberg II 5 0 1 4 14,5 1  

 

SC Prichsenstadt – TSV Lohr 5:3

Nach einigen knappen und unglücklichen Niederlagen meldet sich Prichsenstadt mit einem Erfolg zurück. Dabei war man gegen den Aufsteiger aus Lohr mit dem ehemaligen unterfränkischen Meister Mehler an Brett 1 sogar nominell leichter Außenseiter. Für Zuversicht sorgte jedoch nicht zuletzt Thomas Steinhauser, der seinen Gegner in weniger als 20 Zügen und nur gut einer Stunde Spielzeit überrannte.

Nach etwas drei Stunden erhöhte Manfred von Golitschek auf 2:0. Einige Fehler nutzte er mit seiner sicheren Spielweise aus. Angesichts der Führung gab sich auch Werner Klüber mit einem Remis zufrieden. In der Zeitnotphase nach etwa vier Stunden fuhr Helmut Lindner die Vorentscheidung ein.

Ein unkorrektes Opfer wiederlegte er problemlos und behielt den Materialvorteil. Durch das Remis von Dieter Krenz wurde die Führung sogar auf 4:1 ausgebaut. Trotzdem musste zu diesem Zeitpunkt gezittert werden, da alle drei verbliebenen Bretter problematisch standen. Matchwinner nach gut vier Stunden war dann Wolfgang Schmitz. Mit einer Dame gegen zwei Türme konnte er eine Zugwiederholung erzwingen. Die übrigen Partien waren damit nur noch für die Statistik von Belang. Trotzdem wurde am Spitzenbrett sechs Stunden verbissen gekämpft. Am Ende konnte Michael Ziegler sein schlechteres Turmendspiel nicht mehr halten. Nachwuchsmann Michael Köhler hatte dagegen mehr Erfolg. Trotz Nachteilen nach wechselhaftem Partieverlauf hielt er sein Spiel mit Glück und Kampfgeist remis (5:3). Durch das gute Brettpunktverhältnis findet sich Prichsenstadt nun sogar in der oberen Tabellenhälfte wieder.

Ergebnisse: Ziegler – Mehler 0:1, Steinhauser – Neuf 1:0, Krenz – Richter remis, Schmitz – Rüppel remis, von Golitschek – Fleckenstein 1:0, Klüber – Schwab remis, Lindner – Muthig 1:0, Köhler – Treiber remis.

Für diesen Artikel wurde die Kommentarfunktion deaktiviert.