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3. bis 9. März 2012

Straßberger wächst mit

Vom Tischtennis-Kollegen zum Gegner. Vom Fußball-Junioren- zum Sportleiter. Von der Sonne in den Schnee.
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Sport-Tagebuch: Zahl zwischen 12 und 14

SONNTAG

Manchmal ist einfach der Wurm drin, wenn man sich einen Spielbericht besorgen will. Heute hat sich der bei den Etwashäuser Bayernliga-Tischtennisspielern niedergelassen. Informant Torsten Küster, Kapitän Dietmar Weger und Peter Herbst sind nicht zu erreichen. Küsters Rückenverletzung hat offensichtlich auch auf dessen Stimmbänder geschlagen. Er ruft nicht zurück. Weger und Herbst gelten als entschuldigt. Sie sind beim Fußballspiel 1. FC Nürnberg – Borussia Mönchengladbach. Anfahrt und Rückfahrt haben sie gemeinsam absolviert. Im Zug übrigens, und sie sind sogar pünktlich angekommen. Im Stadion saßen sie jedoch getrennt. Dietmar Weger im Borussenblock als eingefleischter Fohlen-Fan, Peter Herbst als leidensfähiger Nürnberg-Unterstützer in der Nordkurve. Heimgekommen sind sie auch zusammen, der eine etwas besser gelaunt, der andere etwas schlechter.

 

MITTWOCH

Fußball-Bezirksoberligist Bayern Kitzingen bekommt in der Saison 2012/13 mit Wolfgang Schneider und Thorsten Götzelmann nicht nur ein neues Trainerduo, auch der Sportleiter ist neu. Burkhard Straßberger, seit Jahren für die gute Nachwuchsarbeit zuständig, wechselt in den Aktivenbereich. Die Erklärung ist ganz einfach: „Meine Söhne sind dem Jugendalter entwachsen und spielen bei den Aktiven. Deshalb ist mein Bezug zum Nachwuchs nicht mehr so da. Wenn ich ihnen beim Spielen zuschauen will, passt das nicht mehr mit den Aufgaben eines Juniorenleiters zusammen.“

Auch mit Straßberger werden die Kitzinger an ihrem Konzept festhalten, im Zweifelsfall lieber einem eigenen Spieler eine Chance in der ersten Mannschaft zu geben, als jedes Jahr 20 Neue zu holen. Gezielte Verstärkungen werde es aber weiterhin geben. Die – im Augenblick – sehr junge zweite Mannschaft soll auch zukünftig als Sprungbrett für die erste dienen. Es gibt Spieler aus dem Bezirksoberliga-Kader der Bayern die sich auch nicht zu schade sind, in der Reserve zu spielen.

 

FREITAG

So richtig schlecht lag Bernd Reitstetter mit seiner Vorhersage der Absagen-Quote nicht. Der Würzburger Fußball-Kreisspielleiter hatte mit 50 Prozent Ausfällen gerechnet. „Zwischen 40 und 50“, schätzt er, „werden es gewesen sein." Wobei die Zahl in erster Linie den zweiten Mannschaften geschuldet ist. Dem nächsten Wochenende sieht er positiv entgegen, auch wenn im Bezirk Unterfranken große Unterschiede herrschen. Während wir Flachland-Tiroler – außer bei der Biathlon-WM im Fernsehen – keinen Schnee mehr sehen, hat der SC Schollbrunn wegen der weißen Pracht das Spiel seiner zweiten Mannschaft abgesagt, damit die erste ihre Partie gegen den TSV Abtswind austragen kann.

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