Seinsheim
Interview

SG Seinsheim/Nenzenheim blickt nach vorne

Vier von den fünf Saisonniederlagen hätten laut Trainer Markus Wolf vermieden werden können. So will die SG Seinsheim/ Nenzenheim als Fünfter der A-Klasse 3 WÜ nach der Winterpause nochmal kräftig angreifen.
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Spielertrainer Markus Wolf (rechts, SG Seinsheim/Nenzenheim) versucht seinen Gegner abzuhängen. Er sagt eine heiße Rückrunde voraus. Foto: Krumpholz
Spielertrainer Markus Wolf (rechts, SG Seinsheim/Nenzenheim) versucht seinen Gegner abzuhängen. Er sagt eine heiße Rückrunde voraus. Foto: Krumpholz
Fünf Punkte liegt die SG Seinsheim/Nenzenheim hinter dem Aufstiegsrelegationsplatz, den Lokalrivale TSV Gnodstadt besetzt, deren neun sind es auf Tabellenführer TSV Goßmannsdorf. Mit dem Trainer der SG, Markus Wolf, sprach Die Kitzinger.

Zehn Siegen stehen fünf Niederlagen gegenüber. Wie schaut Ihre persönliche Bilanz der Vorrunde aus?
Markus Wolf: Wir haben in dieser Saison eine neue und vor allem sehr junge Truppe zusammen. Platz fünf mit noch Chancen auf den Aufstieg ist für uns nicht so schlecht. Wir haben alle zehn Spiele auch verdient gewonnen. Von den fünf verlorenen Partien hätten wir vier auch gewinnen können, wenn nicht sogar müssen.
Das gibt Hoffnung für die Rückrunde, obwohl in diesem Jahr die Weiterentwicklung und Einbindung unserer Talente an erster Stelle steht.

Vor allen in den Spitzenspielen setzte es zumeist Niederlagen. Fehlt das nötige Quäntchen, um ganz vorne mitzumischen?
Komischerweise haben wir in den Spitzenspielen meist besser gespielt als gegen vermeintlich schwächere Gegner. Gegen Gnodstadt waren wir zwei Mal die bessere Mannschaft und haben auswärts gewonnen. Zu Hause hätten wir genauso siegen können. In Goßmannsdorf dürfen wir so ein tolles Spiel auch nicht verlieren. Und wenn wir in Gollhofen unsere Chancen in der ersten Halbzeit nutzen, dann gewinnen wir dieses Spiel auch. Lediglich gegen Ippesheim haben wir verdient verloren - die waren an diesen Tag einfach stärker wie wir.

Mit fünf Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist Ihr Team aber weiter im Aufstiegsrennen. Was muss besser werden, um noch ganz vorne heranzuschnuppern?
Wenn wir unsere Spiele und das Training weiterhin mit sehr viel Aufwand betreiben, unsere jüngeren Akteure noch mehr Selbstvertrauen bekommen sowie von unseren verletzten Spielern noch der eine oder andere zurückkommt, dann kann da schon noch was gehen.

War in den letzten Jahren vor allem die Defensive das Prunkstück der SG, hat sie aktuell von den fünf Spitzenteams am meisten Gegentreffer kassiert. Ist das der Grund für den kleinen Rückstand?
Wir müssen im Kollektiv noch besser in der Defensive arbeiten und schneller nach Ballverlusten umschalten.
Wir spielen uns dafür doppelt so viele Chancen wie im letzten Jahr heraus und müssen diese nur konsequenter nutzen. Dann wäre unser Torverhältnis nicht so durchschnittlich.

Erwarten Sie, dass der Fünfkampf an der Spitze bis zum Ende andauert, oder setzt sich ein Team noch entscheidend ab?
Alle fünf Mannschaften besitzen ein ähnliches Niveau und können deshalb bis zum Schluss um den Aufstieg mitspielen. Das wird eine heiße Rückrunde, denn andere Mannschaften haben noch nicht ihr Leistungsvermögen abgerufen und können den ein oder anderen Aufstiegskandidaten auch noch ärgern.

Wie schaut es persönlich bei Ihnen aus? Werden Sie auch in der kommenden Spielzeit die SG trainieren?
Es wurde noch keine Entscheidung getroffen, aber die Vorstandschaft und ich werden uns im Januar zusammensetzen.

class="artKursiv">Wird sich am Kader zur Winterpause etwas ändern?
Nein, wir haben einen sehr guten Kader für die A-Klasse, unsere zweite Mannschaft ist Tabellenführer in der B-Klasse. Daher sind wir auch in der Breite gut aufgestellt. Wir haben in 15 Spielen 23 Spieler eingesetzt und kein einziger hat mich enttäuscht. Daher macht es auch keinen Sinn, Akteure zu verpflichten und dafür eigene Talente nicht spielen zu lassen.

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