VOLLEYBALL: 3. LIGA OST

Sensation gegen den Tabellenführer

Eine Woche nach der ersten Saisonniederlage gegen Kellerkind Dachau überraschten die Eibelstadter sich und den Spitzenreiter und kehrten in die Erfolgsspur zurück.
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TSV Niederviehbach – MTV München 2:3  
TSV Friedberg – TSV Eibelstadt 2:3  
ASV Dachau – GSVE Delitzsch 0:3  
MTV München – ASV Dachau 0:3  
1. (1.) TSV Friedberg 6 5 1 17 : 6 15  
2. (4.) GSVE Delitzsch 4 4 0 12 : 2 11  
3. (3.) TSV Eibelstadt 5 4 1 14 : 9 11  
4. (2.) VC Dresden 5 3 2 13 : 8 10  
5. (7.) MTV München 6 4 2 13 : 14 8  
6. (5.) VC Zschopau 5 2 3 11 : 11 7  
7. (6.) TSV Deggendorf 5 2 3 9 : 11 7  
8. (8.) L.E. Volleys 4 2 2 7 : 9 5  
9. (10.) ASV Dachau 5 2 3 8 : 11 5  
10. (11.) TSV Niederviehbach 6 1 5 5 : 17 3  
11. (9.) VSV Jena 5 0 5 6 : 15 3  
12. (12.) SV-DJK Taufkirchen 2 0 2 4 : 6 2  

 

TSV Friedberg – TSV Eibelstadt 2:3 (25:15, 25:21, 23:25, 26:28, 12:15)

Für Eibelstadts Drittliga-Volleyballer gab es beim Tabellenersten nichts zu verlieren, aber alles zu gewinnen. Dabei standen die Vorzeichen nicht gut, denn sie reisten mit nur neun Spielern an. Auch zeigten die Gastgeber von Beginn an, dass sie ihre Siegesserie nicht abreißen lassen wollten und brannten ein wahres Feuerwerk ab. Mit konsequenten Annahmen, Blocks, Aufschlägen, Abwehraktionen und Angriffen nahmen sie den Gästen schnell den Wind aus den Segeln. Von der dominanten Spielweise eingeschüchtert, zeigten die Eibelstädter eine hohe Fehlerquote und verloren die ersten beiden Sätze deutlich.

Aber die zehnminütige Besinnungszeit in der Kabine trug Früchte. Wie ausgewechselt kamen die „Black Mambas“ zurück. Mit intelligenteren Spielleistungen in allen Bereichen fanden sie Lösungen, den Gegnern Paroli zu bieten und den dritten Durchgang für sich zu verbuchen. Satz vier begann verheißungsvoll mit einer 23:16-Führung für Eibelstadt und gipfelte ab dem 23:23 in einem Tauziehen um die Punkte. Am Ende zog Eibelstadts Außenangreifer Moritz Giehl den Friedbergern den Zahn mit einem tollen Block zum 28:26. Der Tie-Break musste entscheiden, in dem die Gäste über 5:0 bis 8:2 davon zogen, ehe die Heimsechs erneut ihre Comeback-Qualitäten bewies. Beim 14:12 beendete Eibelstadts Sascha Krieblin das Spektakel und machte die Sensation perfekt.

Eibelstadt: Stefan Böhm, Philipp Fäth, Moritz Giehl, Benedikt Gogolin, Peter Hofmann, Leonard Jacob, Sascha Krieblin, Julian Peisker, Hauke Wagenhäuser

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